Martin Michalitsch verweigerte Foto mit Florian Klenk. Sprachlos reagierte der sonst sehr redegewandte Falter-Chefredakteur Florian Klenk am Drachen- und Kürbisfest, als Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch ein gemeinsames Foto verweigerte.

Von Andrea Stoiser. Erstellt am 22. Oktober 2019 (04:13)
zVg/ Stoiser
ÖVP-Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch wollte sich nicht mit Falter-Chefredakteur Florian Klenk beim Kürbis- und Drachenfest fotografieren lassen. Die NÖN hat aber natürlich Porträts von beiden.

Dabei begann alles ganz harmonisch – bis die NÖN-Kamera ins Spiel kam. Michalitsch plauderte mit Klenk gerade übers Mountainbiken, als die NÖN-Mitarbeiterin das Plauscherl bildlich festhalten wollte. Michalitsch verweigerte, was bei Klenk für Unverständnis sorgte. „Ich habe das Kürbisfest gerne besucht. Ich hatte dort auch einen netten Smalltalk mit Martin Michalitsch, den ich stets für einen guten Bürgermeister gehalten habe und persönlich schätzte. Wir haben auch viele Lesungen organisiert“, so Klenk. Aber dass der Kurz-Kritiker Reinhold Mitterlehner in Eichgraben sein Buch präsentiert habe und der Falter, dessen Chefredakteur er sei, die ÖVP-Konten der Liste Kurz veröffentlicht habe, mache es für Michalitsch offenbar untragbar, mit ihm in der NÖN gesehen zu werden. „Ich nehme es mit Fassung und wünsche ihm, dass sich wenigstens jetzt alle seine Karriereträume im Landtag erfüllen“, meinte Klenk.

Michalitsch zeigte sich verwundert, dass Klenk eingeschnappt ist und betont, dass es seine Entscheidung ist, mit wem er sich fotografieren lässt. „Dass ich zu oft auf Fotos bin, habe ich schon gesagt bekommen. Jetzt ist das also mal etwas Neues. Auch ich schätze Florian Klenk. Aber so, wie er meine Motivlage beschreibt, ist schlicht und einfach falsch. Näheres bespreche ich persönlich.“