Eichgrabner Verein feiert besonderes Jubiläum. Eichgrabener Verein war Vorreiter im Bereich des Elektroauto-Angebots. Zum Jubiläum gab es auch ein Autokino.

Von Andrea Stoiser. Erstellt am 12. September 2020 (03:19)
Alireza Sarvari, Matthias Komarek, Susanne Minarik-Gruber, Andreas Höbart, Katja Bremer-Wedermann, Vizebürgermeister Johannes Maschl, Bürgermeister Georg Ockermüller und Michael Pinnow (v.l.) beim Jubiläum in Eichgraben.
Stoiser

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens vom Verein ElektroMobil Eichgraben wurde im Wienerwaldbad bei bestem Wetter eine Veranstaltungsreihe abgehalten. Am Nachmittag waren Vertreter aus acht Gemeinden anwesend, die einen Fahrtendienst nach Eichgrabner Vorbild umgesetzt haben. Die aktuellen Themen waren die Bewältigung der Coronakrise, neue organisatorische Rahmenbedingungen, technologische Fortschritte im Bereich der E-Mobilität und wissenschaftliche Analysen über die Vereinstätigkeit.

Vorwissenschaftliche Arbeit präsentiert

„Besonders gefreut hat mich die Präsentation der jungen Eichgrabnerin Caroline Fertschak, die selbstbewusst erste Erkenntnisse ihrer vorwissenschaftlichen Arbeit über die Motivforschung zur Freiwilligenarbeit bei ElektroMobil Eichgraben in dieser Expertenrunde vorgetragen hat“, berichtet der Vereinsobmann Johannes Maschl.

Danach nutzte ein Filmteam die Gelegenheit, Interviews und Meinungen zum Thema E-Mobilität und Zukunft der Mobilität im ländlichen Raum einzuholen. Interviewt wurde unter anderem auch der E-Mobilitätsexperte der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, Matthias Komarek.

Im Anschluss wurde das erste Eichgrabner Elektroautokino am Parkplatz des Wienerwaldbades zelebriert. Der Filmklassiker „Thelma und Louise“ begeisterte die Zuschauer, die in rund 30 Elektrofahrzeugen oder auf Liegen im Gastrobereich zusahen. „Ich danke allen Mithelfern für die Unterstützung bei der Organisation und der Umsetzung dieses würdigen Feiertages für ElektroMobil Eichgraben“, freute sich Maschl über einen erfolgreichen Abend.