Wienerwald-Wirte freuen sich auf Rückkehr nach Lockdown

Erstellt am 15. Dezember 2021 | 04:58
Lesezeit: 3 Min
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Auch PfarrerWieslaw Tracz kam ins Gasthaus Lazelberger, um sich bei Wirtin Bianka das Essen abzuholen.
Foto: Hell/Archiv
Kurz vor Weihnachten dürfen die Gasthäuser wieder aufsperren. Weihnachtsfeiern fehlen, Speisenabholung bleibt teilweise.
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Wie in Geschäften herrscht auch in Gasthäusern der Region Aufbruchstimmung.

„Wir freuen uns, wieder Gäste in unserem Lokal begrüßen zu dürfen“, sagt Bianka Lazelberger. Das Abholservice im Lockdown sei sehr gut gelaufen und das werde auch weiter fortgeführt, sagt die Chefin des St. Christophener Gasthauses, „nachdem in den Gasthäusern die 2G-Regel gilt, werden das sicher viele unserer Gäste, die nicht geimpft sind, weiter nutzen und Speisen abholen, um sie daheim zu genießen.“

Auch im Neulengbacher Gasthaus Köcher wird die Essensabholung weiter fortgeführt. „Das ist in der Lockdown-Zeit wirklich wunderbar gelaufen“, schildert Karl Köcher.

Alle Firmen-Weihnachtsfeiern in der Neulengbacher Gaststätte und die meisten Catering-Aufträge mit kalten und warmen Speisen, die Köcher für Feiern und Festlichkeiten anbietet, sind durch den Lockdown heuer ausgefallen. In der Neulengbacher Fleischerei setzt man aber darauf, dass auch heuer wieder viele für das private Weihnachtsfest die beliebten Festtagsplatten zur Abholung vorbestellen und abholen werden.

Geidel nutzte Lockdown fürs Weihnachtskekse-Backen

„Wir freuen uns schon sehr auf den Start am Freitag“, sagt Gertrude Geidel. Die Laabener Gastwirtin berichtet, dass auch noch einige kleinere Weihnachtsfeiern auf dem Plan stehen und auch die beiden Weihnachtsfeiertage am 25. Dezember und am 26. Dezember schon sehr gut gebucht sind. „Auch zu Silvester sind wir beinahe ausgebucht, sowohl, was die Gastzimmer betrifft, als auch bei den Übernachtungen“, freut sich Geidel.

Der Lockdown wurde für das Backen von Weihnachtskeksen und für die Vorbereitung von Geschenken genutzt. Die Wirtin ist zuversichtlich: „Die 2G-Regel hat bei uns ja vorher schon sehr gut funktioniert.“ Und das werde auch jetzt funktionieren, sagt sie, „wir haben ja auch schon vorher im Service Masken getragen.“

Und auch Gerhard Köcher freut sich schon auf den Freitag, wenn er das Gasthaus am Buchberg wieder aufsperren darf. „Wir haben zwar Essen zum Mitnehmen gekocht, aber wenn es eisig ist oder wenn es schneit, fahren die wenigsten zu uns herauf.“

Ein, zwei Weihnachtsfeiern stehen noch auf dem Plan. Am 25. Dezember und am 26. Dezember gibt es noch freie Plätze, um im Berggasthaus zu speisen. „Und zu Silvester und am Neujahrstag sind wir für unsere Gäste jeweils von 9 bis 18 Uhr da“, sagt der Wirt.

Der Jahreswechsel am Buchberg ist kein Thema, wegen der frühen Sperrstunde um 23 Uhr, sagt Köcher. Auch der Buchbergwirt ist froh, sein Lokal wieder aufsperren zu dürfen: „Wir hoffen, dass es dann endlich wieder einmal normal weitergeht.“

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