Neulengbacher VP sucht weiter nach Spitzenkandidaten. Bei Volkspartei ist unklar, wer Spitzenkandidat wird. Ambitionen werden auch Florian Steinwendtner nachgesagt.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 08. Mai 2019 (04:32)
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Die Gerüchte rund um die ÖVP-Spitzenkandidatur für die Gemeinderatswahl 2020 verstummen nicht. Intern dürfte heftig diskutiert werden, wird gemunkelt, nach außen dringt aber wenig durch.

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Florian Steinwendtner: „Ich wurde noch nicht gefragt.“

Wie berichtet stehen sowohl Vizebürgermeister Alois Heiss als auch Stadträtin Maria Rigler für das Bürgermeisteramt zur Verfügung. Nachdem es bis dato keine Einigung gibt, wird vermutet, dass sich Bürgermeister Franz Wohlmuth noch einmal der Wahl stellt und dann bald nach dem Urnengang das Amt in jüngere Hände legt. Das komme für ihn nicht in Frage, betont der Stadtchef: „Antreten und dann bald übergeben, das mache ich sicher nicht. Das wäre unfair den Bürgern gegenüber. Da kann man den Menschen nicht mehr in die Augen schauen.“ Die Rolle eines Platzhalters werde er sicher nicht übernehmen, hält Franz Wohlmuth fest: „Wenn ich antrete, dann bleibe ich lange. Wenn nicht, dann ist es anders. Aber es noch nichts entschieden.“

Was auch nicht verstummt ist das Gerücht, dass der Rechtsanwalt und Gemeinderat Florian Steinwendtner Interesse am Bürgermeisteramt hätte. „Das glaube ich nicht“, sagt dazu Franz Wohlmuth. Florian Steinwendtner sagt gegenüber der NÖN: „Das Gerücht ehrt mich sehr und zeigt, dass mein Einsatz von den Bürgerinnen und Bürgern geschätzt wird. Bis dato ist jedoch niemand persönlich mit dieser wichtigen Frage an mich herangetreten, sodass sich dieses Thema noch nicht stellte. Selbstverständlich bin ich gerne bereit, wenn das der Wunsch der Neulengbacherinnen und Neulengbacher ist, mehr Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen.“