Fünf Jahre Fairtrade-Projekt in Eichgraben. 2015 wurde das Projekt in Eichgraben gestartet, die Aktivistinnen haben noch einiges vor.

Von Andrea Stoiser. Erstellt am 19. Juni 2020 (03:34)
Hanni Krieger, Susanne Haslacher, Maria Salazar-Mendoza, Cecilia Thurner, Manuela Kraic und Elfriede Bruckmeier (v.l.).
Privat

210 österreichische Orte unterstützen aktiv als Fairtrade-Gemeinde den fairen Handel und tragen damit zur weltweiten Armutsbekämpfung bei. Das Land Niederösterreich unterstützt die Kampagne, 95 Gemeinden sind in NÖ dabei.

Eichgraben engagiert sich seit Juni 2015 aktiv für den fairen Handel. Das Jubiläum wird gefeiert: Am 30. Juni um 15.30 Uhr wird Bürgermeister Georg Ockermüller im Gemeindeamt Eichgraben die Urkunde zum 5-jährigen Jubiläum von Fairtrade Österreich entgegennehmen. Mit dabei sind auch Aktivistinnen der Arbeitsgruppe, die das Projekt maßgeblich unterstützen. „Wir haben einiges erreicht. Es gibt eine eigene Gemeindeschokolade und regelmäßige Teilnahme bei Märkten, es wurde die Verfügbarkeit fairer Produkte bei Nahversorgern vorangetrieben, aber es geht noch mehr. Zufrieden sind wir erst, wenn die Verwendung fairer Produkte wie Kaffee und Orangensaft selbstverständlich ist,“ so die Gründerin der Gruppe Cecilia Thurner.

Fairtrade-Gemeinden tragen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen tausender Menschen weltweit bei. Gerade in der jetzigen Pandemie-Krise wird den Konsumenten vor Augen geführt, wie wichtig die Landwirtschaft in allen Regionen der Welt ist, um eine Versorgung für die Menschen zu sichern. Qualität, Rückverfolgbarkeit, biologischer Anbau, aber auch faire Bedingungen für die Bauern werden zu den wichtigsten Kriterien.