„Florian“ zum Abschied in Maria Anzbach. FF-Kommandant Josef Ertl und Verwalter Martin Weinbub besuchten die Schwestern im ehemaligen Kloster in Meierhöfen und überreichten eine Statue.

Von Eduard Riedl. Erstellt am 01. Januar 2021 (03:10)
Kommandant Sepp Ertl, Konventoberin Schwester Basilides und Verwalter Martin Weinbub (v. l.)bei der Überreichung des Abschiedsgeschenks.
FF Maria Anzbach

Auf den ersten Blick, so möchte man meinen, hätten die Ordensschwestern aus dem Alten- und Pflegeheim St. Louise und die Kameraden der Feuerwehr Maria Anzbach nicht viele Berührungspunkte mit- und zueinander. Dass das jedoch ganz anders ist, zeigte sich am 24. Dezember, als es sich Kommandant Josef Ertl und Verwalter Martin Weinbub nicht nehmen ließen, das ehemalige Kloster in Meierhöfen zu besuchen und den Ordensschwestern nach der Auflösung des Konvents (die NÖN hat berichtet) ein Abschiedsgeschenk zu überreichen.

„Wir haben über viele Jahre, aufgrund unterschiedlichster Anlässe – ob bei Einsätzen, Übungen oder zur Unterstützung bei Feiern und Veranstaltungen im Kloster – immer wieder viel Zeit miteinander verbringen dürfen“, so Josef Ertl. Daraus resultiere auch eine sehr freundschaftliche Verbindung zwischen Orden und der Freiwilligen Feuerwehr Maria Anzbach, sagte Ertl und er überreichte zur Erinnerung eine Statue vom Heiligen Florian. Sie wurde im Vorfeld von Pfarrer Wilhelm Schuh gesegnet.

Aufgrund der aktuellen Situation war eine größere Verabschiedung von den Ordensschwestern nicht möglich. „Diese Geste wird dazu beitragen, dass, auch wenn der Konvent in Maria Anzbach jetzt aufgelassen wird und die Ordensschwestern wegziehen, die Menschen in Maria Anzbach ihnen ein ehrenvolles Andenken bereiten werden“, sagte Kommandant Ertl.