„Laabensmittel“ wurde in Brand-Laaben präsentiert. Viele Besucher strömten am Samstag zum Fest anlässlich der Vorstellung des Projekts zur Vermarktung regionaler Erzeugnisse.

Von Ernst Klement. Erstellt am 07. Mai 2019 (04:11)

„Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen“, fasste es Bürgermeister Helmut Lintner am Samstag bei der Eröffnung des Projekts „Laabensmittel“ zusammen. Immer wieder setzte er sich für die Direktvermarktung bäuerlicher Produkte ein. „Wir haben in unserer Gemeinde eine Fülle von hervorragenden Produzenten, die qualitätsvolle Erzeugnisse liefern. Hervorragende gesunde Produkte für eine gesunde Bevölkerung war immer mein Wunsch, jetzt ist es soweit.“

„Wir haben in unserer Gemeinde eine Fülle von hervorragenden Produzenten, die qualitätsvolle Erzeugnisse liefern"

Vor einem halben Jahr setzten sich wie berichtet Produzenten von Lebensmittel zusammen und arbeiteten ein Strategie aus, wie man die regionalen Lebensmittel besser vermarkten kann. Bauernbundobmann Michael Wochner sagte: „Ich freue mich sehr, dass wir es geschafft haben, ein eigenes Logo mit Laabensmittel zu kreieren und dass wir nun gemeinsam dieses tolle Fest organisiert haben.“

Viele Laabner strömten am Samstag zum Bauernhof, wo die Laabner Produzenten Angebote von Marmelade, Dörrobst, Brotbackmischungen über Knödel und Pasteten bis hin zu Schnaps und Säften präsentierten. Ein Spanferkel wurde gegrillt, und zünftige Musik gab es von den Höllerer Buam.

Natalie Brezer hat das Logo für „Laabensmittel“ entworfen. Sie sagte: „Wir sind vor zwei Jahren nach Laaben gezogen. Diese Gemeinschaft hat mich sofort begeistert und ich konnte mich rasch in der Gemeinde integrieren.“

Einer der Organisatoren an vorderster Stelle war auch Volkmar Geiblinger, auch er zeigte sich äußerst zufrieden: „Es ist unglaublich, was man alles schafft, wenn die Landwirte an einem Strang ziehen.“

Ab sofort werden im Lagerhaus Laaben, in Sabines Greißlerei in der Klamm und am Windbichlhof in Pyrath Laabensmittel in eigenen Verkaufsstellen zum Kauf angeboten.

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