Hilfe aus Eichgraben kommt auf Lesbos an. Vier Lkw mit Hilfsgütern für Flüchtlinge auf griechische Insel sind zusammengekommen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. Januar 2021 (03:40)
In Eichgraben wurden die Güter gesammelt.
privat

„Unsere LKW sind vor einigen Tagen in Griechenland angekommen“, freut sich der Eichgrabener Jürgen Schmidt. Die Organisation „Der Wandel“ hat eine Hilfsaktion für Lesbos auf die Beine gestellt, die von Jürgen Schmidt unterstützt wurde. „Der Wandel“ ist ein großes Team von Menschen, die sich für die Veränderung in Österreich, Europa und der Welt einsetzen. Menschen, die mithelfen wollten, das Leid der Menschen auf Lesbos zu lindern, wurden über soziale Medien um Unterstützung ersucht. Für die Organisatoren, allen voran Petra Gwiss, war es ein harter Kampf alles zu erledigen und die Möglichkeit sicherzustellen, dass alles gut ankommt.

„Wir haben viele sehr nette Menschen kennen gelernt, hatten liebe Besuche und konnten so manches wirklich interessante Gespräch führen. All eure Sachen werden in wenigen Stunden auf Lesbos eintreffen“,

Die Bereitschaft vieler Menschen das Projekt zu unterstützen hat dazu geführt, dass fünf Lastwagen mit Hilfsgütern befüllt werden konnten. Vier davon sind nach Griechenland gefahren, einer konnte nach Bosnien geschickt werden. „Die in unserer Garage gesammelten Güter wurden allesamt zerlegt, richtig zugeordnet, auf Paletten verpackt und auf die LKW verladen. Es war viel Arbeit, aber es ist gelungen“, freut sich Jürgen Schmidt. Die „lieben Leute“ von derwandel.at hätten Unglaubliches geleistet. Die Organisatoren bedanken sich bei allen, die geholfen haben.

„Wir haben viele sehr nette Menschen kennen gelernt, hatten liebe Besuche und konnten so manches wirklich interessante Gespräch führen. All eure Sachen werden in wenigen Stunden auf Lesbos eintreffen“, so Schmidt. Und weiter: „Natürlich kann all das unsere eigentliche Forderung nach einer sofortigen Evakuierung dieser Lager nicht auflösen. Diese Schande Europas muss sofort ein Ende finden. Die Zustände in den Lagern sind noch wesentlich dramatischer geworden als im Dezember. Die Lager versinken im Schlamm, die Katastrophe schreitet voran.“