Region Wienerwald: Teststraßen kommen gut an. Neulengbach musste Stationen wegen hoher Nachfrage erweitern. In Eichgraben gibt es zusätzliche Zeiten.

Von Renate Hinterndorfer, Kristina Veraszto und Andrea Stoiser. Erstellt am 03. Februar 2021 (04:30)

150 Personen ließen sich gleich am ersten Test-Tag in der Stadtgemeinde Neulengbach auf Covid-19 testen, über 900 waren es in den ersten sechs Tagen.

Seit der Vorwoche gibt es, wie berichtet, in vier der acht Wienerwald-Gemeinden fixe Standorte für Corona-Schnelltests. Neulengbach hat das umfangreichste Angebot: Hier werden von Montag bis Samstag täglich zu fixen Zeiten Abstriche genommen. Die Rückmeldungen aus der Bevölkerung seien sehr gut, vor allem ältere Menschen seien über dieses Angebot sehr froh, sagt Bürgermeister Franz Wohlmuth.

Die Teststraße funktioniere gut, ist er zufrieden. „Das bewährte Team vom Roten Kreuz ist vor Ort, es läuft bestens, das kann ich nur bestätigten“, sagt der Stadt-Chef, der sich selbst am Donnerstag einem Schnelltest unterzog. Auch Gesundheitsstadtrat Florian Steinwendtner ist zufrieden mit der Zusammenarbeit mit Rettung und Freiwilligen: „Unsere Positionierung in der Region funktioniert auch in dieser Gesundheitskrise.“ Am Freitag und Samstag wurden sogar die Teststationen erweitert, um eine rasche Abwicklung zu gewährleisten.

Auch in Eichgraben wird die Teststraße, die zweimal wöchentlich geöffnet ist, sehr gut angenommen. „Nun ist die Nachfrage so groß, dass wir beschlossen haben, die Zeiten auszuweiten“, berichtet Bürgermeister Georg Ockermüller. Ab dieser Woche ist die Teststraße am Dienstag von 8 bis 11 Uhr (statt 10 Uhr) und am Freitag von 14 bis 17 (statt ab 15 Uhr) geöffnet.

In Asperhofen kamen in der Vorwoche am ersten Testtag 65 Personen, um das kostenlose Angebot im Sitzungssaal des Gemeindeamtes zu nutzen. Am Freitag waren es bereits 108 Bürger. Bürgermeisterin Katharina Wolk zeigt sich im NÖN-Gespräch zufrieden: „Trotz der kurzen Vorbereitungsphase, lief alles reibungslos. Ich bin wirklich froh, dass wir das für unsere Bürger umsetzen konnten und dass das Rote Kreuz Neulengbach die Testungen übernimmt.“

Wie in allen anderen Teststraßen kann man sich in Asperhofen auch ohne Voranmeldung testen lassen. „Diese Möglichkeit wird jedoch gerne angenommen, vor allem Personen, die sich aus privaten oder beruflichen Gründen regelmäßig Testen lassen möchten, haben sich schon für die nächsten Wochen vormerken lassen“, erzählt Wolk. Eine Bürgerin, die sich regelmäßig testen lässt, ist die Asperhofener Lehrerin Martina Lechner. „Die Testation ist sehr gut organisiert, ich habe kaum warten müssen und ich finde es super, dass es dieses Angebot gibt“, sagt sie.

Mehr Personen aus anderen Gemeinden

Auch in Altlengbach, eine der ersten Gemeinden, in der es eine Teststraße gab, wird das Angebot nach wie vor gut angenommen. „Fast 200 Personen haben sich an den beiden Tagen testen lassen. Das ist ein noch höherer Zulauf als bisher. Das liegt auch daran, dass der Anteil an Menschen aus anderen Gemeinden gestiegen ist. Insgesamt scheinen die Termine Mittwochabend und Samstagvormittag gut zu passen, viele Menschen kommen inzwischen sehr regelmäßig“, freut sich Vizebürgermeister Daniel Kosak.

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