Sieger im November fix. Zehn Konzepte werden der Öffentlichkeit präsentiert, die besten drei prämiert.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 20. September 2016 (05:00)
NOEN, Claudia Sitte
Burgherr Bruno Wakonig mit den Jurymitgliedern Beate Cesinger, Lothar Rehse, Karin Stieldorf, Vea Kaiser, Kurt Farasin, Carl Aigner und Christian Hanus.

45 Konzepte wurden zum Ideenwettbewerb der Burg 2025 eingereicht. „Davon erfüllen nur drei die vorgegebenen Kriterien nicht“, informiert Matthias Zawichowski, Sprecher des Personenkomitees der Burg 2025. Gerechnet mit so vielen Beiträgen habe man nicht. „Wir haben vorab auf circa 30 geschätzt – aber je mehr Konzepte, aus desto mehr Ideen können wir schöpfen“, so Zawichowski.

Vergangenen Freitag musste die Jury, rund um Vorsitzenden Carl Aigner vom Museum Niederösterreich, aus den 42 Beiträgen die besten zehn auswählen. Wert gelegt wurde vor allem auf die Anonymität. „Außerdem standen Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit im Vordergrund“, informierte Aigner. Neben Aigner bewerteten auch Beate Cesinger, Karin Stieldorf, Vea Kaiser, Kurt Farasin, Christian Hanus und aus dem Personenkomitee Lothar Rehse die Beiträge.

Öffentlichkeit darf mitentscheiden

Der Öffentlichkeit werden die Konzepte am Samstag, 12. November und Sonntag, 13. November in Form einer Ausstellung auf der Burg vorgestellt. „Bei dieser Präsentation wird die Publikumsmeinung eingeholt“, informiert Zawichowski. Die Bewertung der Fachjury und die des Publikums werden in einem Verhältnis von 70 zu 30 stehen. Die Preisverleihung der besten drei Beiträge findet am Sonntag, 20. November, um 16 Uhr statt. Der erste Preis ist mit 30.000 Euro dotiert.

Welche Konzepte wie umgesetzt werden, steht derzeit noch nicht fest. „Es könnte auch ein Mix aus verschiedenen eingereichten Beiträgen werden“, so Zawichowski. Dass der erste Platz auch umgesetzt wird, ist nicht garantiert. Wichtig ist dem Personenkomitee, dass die Neulengbacher Burg langfristig nachhaltig genutzt wird und nicht nur eine kurzfristige Lösung umgesetzt wird.

Dass wieder Leben in die Burg kommt, freut besonders Burgherr Bruno Wakonig: „Für mich war das Thema eigentlich abgeschlossen, ich habe mir gedacht, die nächste Generation soll sich darum kümmern.“

Bereits seit 1985 gab es keine Veranstaltungen mehr in der Burg, vorher traten Berühmtheiten wie José Carreras in den historischen Mauern auf.