Asperhofen bemüht sich um Impfstraße. Im Sitzungssaal soll es neben Testungen auch Impfungen geben. Notruf NÖ hat die Nominierung aber noch nicht angenommen.

Von Kristina Veraszto. Erstellt am 03. April 2021 (03:35)
Im Gemeindeamt wird drei Mal wöchentlich getestet. Die Gemeinde hat die Räumlichkeiten auch für eine Impfstraße vorgeschlagen.
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Neben der Stadtgemeinde Neulengbach hat sich auch Asperhofen bei Notruf Niederösterreich um eine Impfstraße beworben.

Drei Mal die Woche können sich Bürger im Sitzungssaal des Gemeindeamtes auf das Coronavirus testen lassen. Da die Abläufe reibungslos funktionieren und die Infrastruktur sowie die Ressourcen vorhanden sind, hat die Gemeinde den Sitzungssaal auch für eine Impfstelle vorgeschlagen, berichtet ÖVP-Bürgermeisterin Katharina Wolk: „Wir sind bis jetzt gut zurechtgekommen, deshalb haben wir uns gemeldet. Aber wir haben bis jetzt keine Rückantwort bekommen.“ Auch Gemeindearzt Günther Schrefl habe die Idee einer Impfstraße in Asperhofen begrüßt, so die Ortschefin. „Er würde natürlich auch gerne seine Patienten impfen und würde uns bei der Impfstraße unterstützen“, sagt Wolk. Neulengbach hat angekündigt, im ehemaligen Logistikzentrum der Firma Rehau in der Umseer Straße eine Impfstraße einrichten zu wollen.

„Wir haben bis jetzt keine Rückantwort bekommen.“ Ortschefin Katharina Wolk

Das Gelände rund um die Halle biete einen Parkplatz für mehrere hundert Autos. Wenn es in der Region nur einen Standort für eine Impfstraße geben soll, befürchtet Wolk, dass die Gegebenheiten in Neulengbach mehr überzeugen könnten. „Wenn es in Neulengbach eine Impfstraße gibt, weiß ich nicht, ob man eine weitere braucht.“ Nichtsdestotrotz wolle man sich weiterhin um eine Impfstraße bemühen. Seitens Notruf NÖ hieß es zuletzt, man rechne im Mai damit, dass mehr Impfstoff vorhanden sein wird. Für die Installierung einer Impfstraße werde man aktiv an die Gemeinden herantreten.