Erstellt am 13. März 2018, 05:03

von Ernst Klement

Dringlichkeitsantrag für Wohnstraße wurde gestellt. Schulstraße soll weiter verkehrsberuhigt werden, wünschen sich Anrainer. SP-Fraktion brachte Thema im Gemeinderat ein. Verkehrsexperten sind am Zug.

In der Schulstraße ist Tempo 30 vorgeschrieben, die Anrainer fordern eine weitere Reduzierung und wollen eine Wohnstraße.  |  NOEN, Klement

„In der Schulstraße fahren die Autos zu schnell, Tempo 30 ist dort zu viel“, ist die Ansicht der Innermanzinger SP-Gemeinderäte. Sie brachten einen Dringlichkeitsantrag ein: „Wir wollen dort eine Wohnstraße haben“, sagt Gemeinderat Thomas Steinmair. Zur Unterstützung kam in der Gemeinderatssitzung auch ein Anrainer zu Wort: Kevin Winkler, der in dieser Straße wohnt, erläuterte die Situation. „Die Anrainer bitten darum, dass dort eine Wohnstraße kommt, bevor etwas passiert. Besonders die Kinder sind gefährdet.“

Verkehrsexperten des Landes müssen entscheiden

VP-Bürgermeister Ernst Hochgerner betonte: „Wir werden diese Forderung den Verkehrsexperten des Landes vorbringen, diese entscheiden. Bei der Mittelschule Laabental haben wir einen Fußgängerübergang und eine Tempobeschränkung auf 30 km/h gefordert, das wurde abgelehnt.“

VP-Gemeinderat Anton Schilling appellierte an die Vernunft der Autofahrer: „In dieser Straße, in der sich viele Kinder bewegen, muss man einfach die Vernunft einschalten und die Fahrgeschwindigkeit komplett reduzieren. Ob man das mit Verkehrsschildern erreicht, ist eine andere Frage.“

In der Schulstraße wurden Tempobarrieren und ein Gehsteig errichtet. Die Tempobarrieren wurden kürzlich wieder abgebaut, weil sie die Schüler zu Spielgeräten umfunktionierten. Bürgermeister Hochgerner: „Die Direktion bat uns, diese Tempobarrieren zu entfernen.“

Der Dringlichkeitsantrag wurde in der Gemeinderatssitzung angenommen, Verkehrsexperten müssen nun entscheiden, ob die Schulstraße eine Wohnstraße wird.

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