20.000 Euro für neue Haltestelle. Aus Holz- und Glaselementen besteht das Wartehäuschen auf der Kaiserhöhe.

Von Birgit Kindler. Erstellt am 11. Mai 2019 (04:10)
privat
Eichgrabens Bürgermeister Martin Michalitsch, Philipp Sulzer und Altlengbachs Vizebürgermeister Daniel Kosak freuen sich über die stylische Bushaltestelle auf der Kaiserhöhe.

Eine besondere Bushaltestelle wurde auf der Kaiserhöhe an der Grenze zwischen Eichgraben und Altlengbach errichtet. Die Kosten liegen bei knapp über 20.000 Euro, die Marktgemeinde Eichgraben beteiligt sich mit einem Drittel an den Kosten für das Wartehäuschen, freut sich VP-Vizebürgermeister Daniel Kosak, der die Idee für die außergewöhnliche Haltestelle hatte: „Der öffentliche Verkehr hat verdient, dass er auch über gestalterisch ansprechende Bauwerke sichtbar wird.“

Sowohl Kosak als auch der Eichgrabener Bürgermeister Martin Michalitsch freuen sich über die gute Zusammenarbeit der zwei Gemeinden. Michalitsch: „Schließlich wird die Haltestelle gleichermaßen von Bewohnern beider Gemeinden benutzt. Wir wollen weiterhin zusammenarbeiten um die Angebote im öffentlichen Verkehr weiter zu verbessern.“

Statt liebloser, windschiefer Hütterl wollte Kosak markante Hingucker, „an denen man gerne Zeit verbringt.“ Den Einfall dazu, der Busstationen ein anderes Erscheinungsbild zu geben, hatte er schon länger. „Vor einigen Jahren ist mir in Krumbach im Bregenzerwald ein tolles Projekt mit mehreren Bushaltestellen aufgefallen. Das fand ich großartig und habe überlegt, wie auch wir diesen Stationen mehr Bedeutung geben können“, erklärt Kosak.

Weitere Station soll heuer saniert werden

Gemeinsam mit dem Altlengbacher Holzbaubetrieb von Philipp Sulzer ging es an die Planung und Umsetzung. „Ich habe Philipp Sulzer immer wieder Ideen und Fotos von Stationen geschickt, die ich gut fand und ihn um einen Entwurf gebeten“, so Kosak. An diesem wurde noch gearbeitet und beispielsweise die Beschriftung als Designelement oben drauf gesetzt. Wichtig sei ihm eine Variante aus Holz gewesen, „da wir ja eine echte Holzgegend im Wienerwald sind.“

Geplant ist, dass heuer noch zumindest eine weitere der fast 30 Stationen im Gemeindegebiet neu gestaltet und umgebaut wird. „Wir schauen jetzt einmal, welche die sanierungsbedürftigste ist“, meint Kosak abschließend.