20.000 Euro für die Rettung in Eichgraben. Samariterbund Eichgraben wurde weiter von der Gemeinde unterstützt. Die Rettungsstelle soll mit 1. Jänner 2021 in die ASBÖ-Landesorganisation eingegliedert werden.

Von Andrea Stoiser. Erstellt am 27. November 2020 (03:13)
Susanne Minarik-Gruber, hofft, dass die Vertragsunterzeichnung mit dem Landesverband so bald wie möglich über die Bühne geht.
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Einstimmig wurde in der Gemeinderatssitzung der zweite Teil der Jahres-Förderung für die Rettungsstelle Eichgraben in der Höhe von 20.000 Euro beschlossen. „Das geht nur, wenn gut und verantwortungsvoll gewirtschaftet wird. Und dafür stehen wir“, freut sich der Bürgermeister Georg Ockermüller. Er teilte auch mit, dass der Samariterbund Eichgraben vor dem Vertragsabschluss mit dem Landesverband steht. So wird die Rettungsstelle voraussichtlich am 1. Jänner 2021 in die ASBÖ-Landesorganisation eingegliedert.

„Das ist für uns ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft.“ Bürgermeister Georg Ockermüller

Laut Ockermüller sollte die Rettung mit dem Rettungsdienstvertrag, der ausgehandelt wurde, gut zu finanzieren sein. „Das ist für uns ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft“, so der Ortschef. Die Obfrau der Rettungsstelle, Susanne Minarik-Gruber, hofft, dass die Vertragsunterzeichnung mit dem Landesverband bald über die Bühne geht. Mittlerweile wurde die Rettungsstelle über die ausverhandelten Modalitäten informiert. In Eichgraben werden drei Fahrzeuge (Erhaltung, Personal, etc.) über das Land NÖ finanziert. Zur Zeit sind fünf Fahrzeuge im Einsatz. „Der Vorteil des neuen Verrechnungssystems ist, dass wir nicht mehr direkt mit den Gemeinden verhandeln müssen“, erklärt die Obfrau. Dennoch macht sie sich Sorgen: „Wenn wir weniger Fahrzeuge haben, können wir nicht so viel fahren. Wenn wir nur mit den, vom Land bezahlten, Autos fahren, bleibt am Ende der Patient über.“ Sie hofft auf 2022, da wird neu verhandelt und berechnet.