Erfahrungen für die Zukunft. Michael Moser über die ersten Eindrücke bei einem Großereignis. NACHGEDACHTDass die Trauben bei Großereignissen höher hängen, als bei einfachen Wettkämpfen, musste auch Neulengbachs Bogenass Andreas Gstöttner im Zuge der Junioren-WM zur Kenntnis nehmen.

Von Michael Moser. Erstellt am 04. März 2014 (23:59)
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Dass die Trauben bei Großereignissen höher hängen, als bei einfachen Wettkämpfen, musste auch Neulengbachs Bogenass Andreas Gstöttner im Zuge der Junioren-WM zur Kenntnis nehmen. Trotz konstanter Leistung reichte es für den Kadetten am Ende „nur“ für Rang 35, dabei hätte sich Gstöttner gerne eine Medaille umhängen lassen.

Der aus Bulgarien stammende, international anerkannte Nationalteamtrainer Samo Medwed, hielt einen Top-30-Platz für realistisch. Dass die Dichte international aber größer als erwartet ist, erfuhr Gstöttner in Nimes am eigenen Leib. Seine Nominierung rechtfertigte er aber allemal, war Gstöttner doch Österreichs bester Schütze.

Dass es noch zu keinem Spitzenplatz gereicht hat, wird den ambitionierten Jungsportler sicher nicht aus der Bahn werfen, sondern höchstens neu motivieren. Dass Gstöttner eines der größten heimischen Bogensporttalente ist, bleibt unbestritten. Ebenso aber auch, dass er internationale Wettkämpfe benötigt, um den nächsten Schritt zu machen.

Sein neuer Individualcoach Franz Klanert weiß dies und ordnete schon für die WM in Frankreich alles andere unter. Mit seiner Hilfe wird Gstöttner wiederkehren — auch international — und seine gewonnenen Erfahrungen von Frankreich mit in seinem Köcher haben.