Kinder im Container. Renate Hinterndorfer über einen etwas anderen Kindergarten.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 10. Juni 2014 (14:58)
Die Kinder kommen in den Container. Das klingt ein bissl eigenartig. Und sorgte im Altlengbacher Gemeinderat für einige Debatten. Die Gemeinde braucht ab September Platz für eine fünfte Kindergartengruppe.

Zwei Varianten standen zur Diskussion: Container im Garten des Kindergartens oder der Umbau der Schulwartwohnung in der Mittelschule. Die SP-Fraktion hat sich klar für die Containerlösung als Provisorium für zwei Jahre ausgesprochen. Die Altlengbacher ÖVP ist zwar kein Fan dieser mobilen Kindergarteneinrichtung, kann aber damit leben.

Die FPÖ lehnt einen Container strikt ab. Man dürfe bei den Kindern nicht sparen, so das Argument. Im Gemeinderat wurden die Container mehrheitlich beschlossen. Und das ist keine schlechte Entscheidung. Die Schul-Variante wäre um 70.000 Euro teurer. Das ist viel Geld. Und die Container sind so gestaltet, dass sich die Kinder sicher wohlfühlen werden. Andere Gemeinden, zum Beispiel Klosterneuburg, haben gute Erfahrungen mit „Mobikis“ gemacht. Wieso sollte das in Altlengbach anders sein?