Derbys am laufenden Band. Claus Stumpfer über das Positive am Abstieg des SV Neulengbach.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 30. August 2016 (08:55)

Was hätte der 2. Klasse Traisental Besseres passieren können, als der Abstieg des SV Neulengbach in dieselbe? Bereits das erste Derby am Freitag zeigte, wohin die Reise heuer geht. Massenbesuch, das Bier fließt in Strömen, Spannung pur. Dazu kennen sich alle gut, wobei aber der Schuss Rivalität im Fußball nicht fehlt.

Und nach fünf Jahren, in denen man nur in Testspielen gegeneinander aufgelaufen war, gab es endlich wieder das ewig junge Derby zwischen Alt- und Neulengbach. Die 400 Zuschauer mussten bei herrlichem Wetter auf die ersten Tore auch nicht lange warten. Die Neulengbacher Funktionäre konnten gar nicht so schnell schauen und die Bauer-Truppe hatte ihre Elf mit 3:0 hoffnungslos abgehängt. Die Ära als Nummer eins im Wienerwald war damit endgültig beendet.

So sehr sich die Neulengbacher auch bemühten, dieser Rückstand war nicht aufzuholen. Und Trainer Walter Buchberger musste erkennen, dass es noch viele Baustellen in der Mannschaft gibt. Die Abwehr ist unorganisiert und die Legionäre machen den Eindruck, als seien sie bei einer Tombola gewonnen worden. Die besten Neulengbacher waren noch die jungen Eigenbauspieler Fabio Zsifkovis und Valentin Hochgerner. Auf die Jungen können die Neulengbacher auch zählen, was die Reserve bewies: Die putzte Altengbach 3:0 weg!