Die Zahlen sind alarmierend. Über den Bewegungsmangel von Kindesbeinen an.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 02. September 2020 (03:11)

Still sitzen, schön zuhören und brav mitlernen – so ein Tag in der Schule ist ganz schön anstrengend.

Besser zuhören und mitlernen kann man eigentlich, wenn man sich mehr bewegt. Deswegen gibt es das Projekt „Bewegte Klasse“. Experten kommen in die Schule und zeigen Lehrern und Schülern, wie sie mehr körperliche Aktivität in den Schulalltag bringen. An diesem „Tut-gut“-Projekt, das es seit 25 Jahren gibt, haben beispielsweise die Eichgrabener Schulen schon teilgenommen. In der Eichgrabener Volksschule wurde vergangene Woche auch Bilanz gezogen über ein Vierteljahrhundert „Bewegte Klasse“.

Die Zahlen, die genannt wurden, sind alarmierend: Nicht einmal ein Fünftel der Kinder ist ausreichend – nämlich mindestens eine Stunde am Tag – körperlich richtig aktiv. Je früher Kinder etwas für den Körper tun, desto selbstverständlicher wird es, sich zu bewegen und sich auch einmal auszupowern. Und dann fällt auch das „still sitzen“ wieder leichter.