Es gibt ein Umdenken. Über den Stellenwert der Nahversorgung.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 20. Mai 2020 (05:39)

Muss es immer die Birne aus Südafrika sein? Oder geht nicht auch einmal das Apferl aus der Steiermark?

Es geht. Die Kunden kaufen wieder mehr regional – diese Aussage ist von Unternehmern in der Region in letzter Zeit öfters zu hören. Viele Konsumenten machen sich wieder mehr Gedanken, wo Lebensmittel und andere Produkte herkommen. Bauernläden erfreuen sich großer Beliebtheit, Wochen- oder Monatsmärkte wie die in Eichgraben oder Maria Anzbach werden gern besucht.

Das Angebot wächst: Am Koglhof wurde zum Beispiel jetzt ein Bauernmarkt ins Leben gerufen. In Altlengbach hat mit der Bäckerei Simhofer wieder ein Nahversorger ein neues Geschäft eröffnet.

Die Nahversorgung hat wieder einen höheren Stellenwert bekommen, das hängt auch mit der Coronakrise zusammen. Da wurde vielen Leuten bewusst, wie wichtig eine gute regionale Versorgung ist. Bleibt zu hoffen, dass wir das so schnell nicht wieder vergessen.