Kultur vor der Haustür. Renate Hinterndorfer über eine Erfolgsgeschichte.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 01. August 2017 (05:21)

Acht Aufführungen, über 2000 Besucher und unzählige positive Rückmeldungen – so lautet die erfreuliche Bilanz der Komödienspiele Neulengbach.

Vor elf Jahren haben der gebürtige St. Christophener Joseph Prammer und seine Frau Theresa klein angefangen: „Die Eule und das Kätzchen“ war die erste Komödie, die sie gemeinsam im Gerichtshof auf die Bühne brachten. Die Komödienspiele sind gewachsen, nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ. Gab es Anfangs „nur“ Zwei-Personen-Stücke, so traute man sich in den vergangenen Jahren schon über Klassiker mit größerer Besetzung wie „Ein Käfig voller Narren“ oder „Charleys Tante“ drüber. Heuer gelang mit der „Pension Schöller“ ein weiterer Erfolg.

Auch das „Rundherum“ wurde immer besser: Der Gerichtshof wurde hergerichtet, der Lengenbacher Saal wurde aufgerüstet. Die Gemeinde unterstützt das Projekt, das Publikum nimmt es an. Die Komödienspiele in Neulengbach haben sich über die Stadtgrenzen hinaus einen Namen gemacht und sind ein Fixpunkt im Kulturgeschehen der Stadt. Applaus.