Maskiert, aber nicht lustig. Über Covid-19-Regeln und deren Einhaltung.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 21. Oktober 2020 (03:40)

Mit Smiley oder Schnurrbart-Aufdruck, getupft oder kariert, aus bunter Baumwolle oder einfärbigem Vlies: Masken zum Schutz vor Covid-19 sind in den verschiedensten Varianten zu sehen.

Variantenreich sind auch die Tragegewohnheiten: Da baumelt die Maske lässig am linken Ohr, da hängt die Maske bequem am Kinn, auch dort, wo Mund-Nasenschutz verpflichtend ist, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Geschäften. Andere tragen brav ihren Mund-Nasenschutz, zum Husten nehmen sie ihn aber ab. Auch eine Variante. . .

Bei einer Gerichtsverhandlung am Montag in St. Pölten, bei der es um eine Eichgrabener Drogensache ging, gab es Diskussionen, weil ein Rechtsanwalt sich weigerte, einen ordentlichen Gesichtsschutz zu tragen.

Ob es uns passt oder nicht: Wir werden in den nächsten Wochen unsere Gesichter mit Masken bedecken müssen. Die Regeln gelten für alle und sollten auch von allen eingehalten werden. Solidarität nennt man das. Denn lustig sind die Regeln für niemanden. Aber sie sind zumutbar.