Ortschef hört auf

Über die bevorstehende Rochade in der Neulengbacher Stadtpolitik

Renate Hinterndorfer
Renate Hinterndorfer Erstellt am 13. Oktober 2021 | 05:48

Mit 66 Jahren wollte Franz Wohlmuth in Pension gehen. Daraus wurde nichts. Die Suche nach einem Spitzenkandidaten oder einer Spitzenkandidatin für die Gemeinderatswahl 2020 verlief alles andere als rund. Wohlmuth ging noch einmal ins Rennen.

Leicht hatte er es in den vergangenen Monaten nicht. Da war zunächst die Enttäuschung über den Verlust der absoluten Mehrheit. Da war die Pandemie mit all ihren Herausforderungen. Da waren die vielen Angriffe seines früheren guten Freundes und Vizebürgermeisters Alois Heiss, die ihm das Leben schwer machten.

Ein anderer hätte angesichts all dieser Probleme vielleicht gleich alles hingeschmissen.

Franz Wohlmuth hat das nicht getan. Das ist ihm hoch anzurechnen. Er hat weiter gearbeitet, er hat die Angriffe hingenommen. Er hat eine geordnete Übergabe vorbereitet und kann jetzt mit gutem Gewissen gehen. Mit knapp 69.