Stimmen für Menschlichkeit. Über ein Hilfsprojekt in Neulengbach.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 23. Juli 2019 (03:08)

Die Kassa ist leer, das Projekt „Stimmen für Menschlichkeit“ ist damit beendet. Die Initiatoren der Aktion ziehen Bilanz: Silvia Schweighofer, Andreas Nebosis und Beate Raabe-Schasching ist es wichtig zu zeigen, was mit den 13.000 Euro an Spendengeldern gemacht wurde. Rund 350 Flüchtlinge wurden in den vergangenen dreieinhalb Jahren unterstützt, Deutschkurse, Werteschulungen, Fahrtkosten, Sportgeräte und Fitnesskurse wurden bezahlt.

Das Resümee ist positiv. Die beiden Benefizkonzerte waren große Erfolge. Darüber hinaus haben sich viele Privatpersonen und Vereine eingebracht, Geld gesammelt, Geld gespendet.

Den Helfern ist aber auch einiges untergekommen. Einiges an Skepsis, Kritik, Ablehnung. Das ging bis hin zu Sagern wie „Ersaufen sollens, die Flüchtlinge.“

Das Projekt „Stimmen für Menschlichkeit“ ist zwar jetzt beendet. Verstummen werden diese Stimmen aber hoffentlich nicht.