Zuerst Kollegen, jetzt Gegner. Über den Wahlkampf in Neulengbach.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 14. Januar 2020 (04:55)

Dass die Neulengbacher Volkspartei nicht recht gut zu sprechen ist auf ihren abtrünnigen Vizebürgermeister Alois Heiss zeigte sich bei der Kanidatenpräsentation am Donnerstag im Lengenbacher Saal. Da wurde nicht nur auf die vielen erfolgreichen Projekte der vergangenen fünf Jahre verwiesen und das Programm für die nächsten fünf Jahre vorgestellt, sondern da gab es schon auch ein paar Seitenhiebe auf Heiss, der mit einer eigenen Liste bei der Gemeinderatswahl antritt.

Alois Heiss wiederum kritisiert in seinem Wahlprogramm zum Beispiel, dass der Kanalausbau in Neulengbach schon zu lange dauere.

Aus den ehemaligen Kollegen sind Konkurrenten geworden. Da ist es klar, dass es gegenseitige Vorwürfe gibt – nach all den Turbulenzen und der Abspaltung ganz knapp vor der Wahl. Aber bis jetzt ist alles im Rahmen geblieben. Und nachdem der Wahlkampf heuer so kurz ist, ist mit Angriffen unter der Gürtellinie auch nicht mehr zu rechnen. Und das ist gut so.

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