Schalter im Kopf umgelegt. Wolfgang Wallner über den Aufschwung in Eichgraben.

Von Wolfgang Wallner. Erstellt am 27. Oktober 2014 (16:26)

Die Zeiten als "Prügelknabe" sind vorbei. Das haben die Eichgrabener Kicker im Derby gegen Maria Anzbach eindrucksvoll vermittelt. Süß schmeckte die Revanche für die 2:9-Pleite im Vorjahr, diesmal behielt die Elf von Fritz Janka knapp, aber nicht unverdient, die Oberhand.

Mit viel Biss und Willen haben sich die Eichgrabener aus dem Tabellenkeller gekämpft. Im Prestige-Duell mit dem Nachbarn konnte man sogar den Ausfall von Kapitän Patrick Köhler wettmachen. Und der Blick auf die Tabelle zeigt, dass man wohl einiges richtig gemacht hat in den letzten Monaten. Eichgraben rangiert, auf Augenhöhe mit Maria Anzbach, im soliden Mittelfeld der 2. Klasse Traisental. In der Endabrechnung des Vorjahres trennten diese beiden Klubs stattliche 26 (!) Zähler. Knapp vor Liga-Halbzeit hat die Janka-Elf nur um drei Punkte weniger am Konto als im Endklassement 2013/14. Hut ab!

Ohne ausgewiesenen Torjäger müssen sich die Eichgrabner auf eine kompakte Defensive stützen. Mit Erfolg! Die Abwehrabteilung ist schwer zu knacken, ließ erst 13 Gegentreffer zu. Und mit Einsatzfreude und ersten Erfolgserlebnissen kam auch das Selbstvertrauen nach Eichgraben zurück.

Der Schalter im Kopf ist also umgelegt. Gute Vorzeichen für ein starkes Herbstfinale.