Ausrufezeichen der Schönfelder. Über den zweiten 7:0-Sieg der Hasenberger-Elf in Folge.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 23. September 2020 (00:17)

Kurz sah es so aus, als würde der ATSV Schönfeld nach der zweiten Meisterschaftsrunde etwas wanken. Zwar hatte man zum Auftakt die Loosdorfer daheim nach einem intensiven und kampfbetonten Spiel knapp bezwingen können, allerdings gab es da den Vorteil, in Überzahl agieren zu können. Und der Sieg fiel am Ende glücklich aus, weil die Gäste im Finish durchaus nochmals Druck auszuüben verstanden. Zudem hatte sich mit Aviliani ein Schlüsselspieler in Schönfelds Offensive verletzt, was dann auch in der zweiten Runde krass spürbar wurde.

Doch Trainer Christian Hasenberger, selbst einst ein genialer „Knipser“ auf Landesliga-Niveau, zeigte einmal mehr, dass er auch als Trainer gereift ist, seit er bei den Schönfeldern auf der Kommandobrücke steht. Schon zum wiederholten Male ist es ihm nun gelungen, allen Unkenrufe zum Trotz, aus kleinen Krisen umso stärker mit seiner Elf hervorzugehen.

Sprach man den 7:0-Erfolg in der Vorwoche noch dem „Unvermögen“ des Gegners Pressbaum zu, so ist das 7:0 gegen seinen Ex-Klub Pottenbrunn nun doch ein Ausrufezeichen. Zumal auch Pressbaum mit seinem Erfolg gegen Titelfavorit Ratzersdorf gezeigt hat, dass es keinesfalls „Kanonenfutter“ ist, wie von manchen unterstellt wurde.