Liebe zu Paris ist ungebrochen. Über Günter Bresniks Auftritt als Coach von Gael Monfils.

Von Claus Stumpfer. Erstellt am 09. Juni 2021 (01:25)

Für Dominic Thiem endeten die French Open im Desaster des Erstrunden-Outs. Der aktuelle Schützling von Günter Bresnik nahm zumindest die erste Hürde und bescherte dem Innermanzinger einen weiteren Höhepunkt in seiner unglaublichen Trainerkarriere.

Seit kurzem betreut Bresnik den französischen Tennisnationalhelden Gael Monfils. Und gegen den Spanier Ramos Vinolas bebte das Stadion, auch wenn nur 5000 Fans zugelassen waren, als Monfils in vier Sätzen siegen konnte. Immer wieder blickte die Kamera auf Bresnik, der mit Monfils‘ Freundin Jelena Switolina in der Box saß. Die Hochzeitsglocken sollen im Sommer läuten!

Zwar kam auch für den 35-jährigen Franzosen, der in den letzten 15 Monaten nur eine Partie auf der ATP-Tour gewinnen hatte können, in Runde zwei gegen Mikel Ymer das Aus, doch Bresnik fühlte sich eine Runde lang an seine größten Momente als Trainer in Paris erinnert. Da war wieder das Feeling vom Finale mit Dominic Thiem oder dem Semifinale mit Ernest Gulbis (2013). Doch am meisten glich die Stimmung am Platz jener, als Henri Leconte 1988 ins Finale eingezogen war.