Gespräche dauern in Kirchstetten an. Der Termin für die konstituierende Sitzung ist fix. Noch ist aber nicht alles unter Dach und Fach. Es wird weiter verhandelt.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 27. Februar 2020 (03:18)
Josef Friedl: „Gespräche sind für gute Zusammenarbeit wichtig.“
Archiv

Die Verhandlungen für den neuen Gemeinderat sind in Kirchstetten noch immer nicht abgeschlossen.

„In den wesentlichen Punkten sind wir uns einig, einige Punkte sind noch zu besprechen“, erklärt der derzeitige Vizebürgermeister und künftige Bürgermeister Josef Friedl (VP). Sowohl in der Volkspartei als auch mit den anderen Fraktionen gibt es diese Woche noch Gespräche. „Das Angebot für die Zusammenarbeit mit der SPÖ ist da, die Gespräche sind konstruktiv“, sagt Friedl. Auf die Frage, warum die Verhandlungen länger dauern als eigentlich geplant, antwortet der VP-Politiker: „Für eine gute Zusammenarbeit ist es besser, mehr Gespräche als keine Gespräche zu führen.“

„Es ist holprig angelaufen, aber das zweite Gespräch war positiv.“ Robert Winter, SP

Was sagt SP-Chef Robert Winter? „Wir hatten zwei Gespräche. Es ist holprig angelaufen, aber das zweite Gespräch war schon positiv. Das Konzept steht mehr oder weniger, aber wir sind noch nicht fertig.“ Robert Winter hält fest, dass er auch mit den Grünen und der FP noch redet. „Wir sind alle Kirchstettener. Egal, ob wir jetzt stark oder schwach bei der Wahl abgeschnitten haben, jeder hat Ideen.“ Er könne das zwar nicht entscheiden, aber er würde gern alle unter einen Hut bringen, so Winter: „Ich bin dafür, dass die Arbeit möglichst breit verteilt wird und viele eingebunden werden. Ich habe auch vorgeschlagen, einen achten Arbeitsausschuss zu gründen. Dieser würde den Grünen zustehen, was ich begrüßen würde.“

Laut Josef Friedl ist es bereits fix, dass es einen eigenen Ausschuss für Umwelt und Zivilschutz und somit einen achten Ausschuss geben wird. „Das ist ein wichtiges Thema“, betont Josef Friedl.

Fix ist außerdem, dass die konstituierende Sitzung am 2. März stattfindet.