Maria Anzbachs Volksschüler gingen auf Corona-Abstand. NÖN-Reporter Eduard Riedl war am „Tag 1“ in der Volksschule.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 28. Mai 2020 (04:41)

Seit Montag der Vorwoche sind auch in Maria Anzbach die Kinder wieder in der Volksschule. Vieles ist anders. „Ich musste mich bei der Direktorin anmelden, um in das Schulhaus zu kommen“, schildert NÖN-Reporter Eduard Riedl.

Die Kinder werden im „Blocksystem“ unterrichtet, und zwar von Montag bis Mittwoch und von Donnerstag bis Freitag und dann umgekehrt. In der Klasse sind immer nur die Hälfte der Schülerinnen und Schüler, um den Mindestabstand zu gewährleisten.

Beim Betreten des Schulhauses achtet die Direktorin Ursula Vizdal mit den Schulwartinnen, dass kein Stau bei den Eingängen entsteht. Es gibt kein Läuten, der Unterrichtsschluss ist ebenfalls gestaffelt, damit nicht alle Kinder zur selben Zeit hinaus wollen.

„Wir wollen den Kindern die Grundkompetenzen vermitteln, damit sie für den Übertritt in die nächste Schulstufe und in die weiterführende Schule gut vorbereitet sind“, berichtet die Direktorin Ursula Vizdal.

Insgesamt gibt es für die Schüler und Schülerinnen 15 Unterrichtstage nach der Coronapause. Es gibt auch eine Betreuungsgruppe für jene Kinder, deren Eltern im Beruf sind oder Homeoffice machen. Mit ihnen werden die Aufgaben gemacht, es bleibt aber auch genug Zeit, um gemeinsam im Garten – mit Abstand – zu spielen

Die Kinder freuen sich, wieder in der Klasse zu sein, die Freunde zu sehen, die Lehrerin endlich wieder persönlich zu sehen und nicht nur über Video. Die Pausen werden gestaffelt, sodass nicht mehr als 20 Kinder im Schulgarten sind.

Die Lehrerinnen in der Volksschule Maria Anzbach haben übrigens auf den Fenstertag zu Christi Himmelfahrt und Fronleichnam verzichtet.