Fitness zu Hause in Corona-Zeiten. Maria Anzbacherin zeigt online, wie man sich am besten fit halten kann.

Von Eduard Riedl. Erstellt am 19. Februar 2021 (03:26)
Die Maria Anzbacherin Verena Dorn zeigt während der Schließung der Fitnessstudios und Sporthallen online Übungen vor.
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Schon in dem Klassiker „Es lebe der Sport“ besingt Reinhard Fendrich die wohltuende körperliche Ertüchtigung. Auch wenn uns dieser Sport „gesund und hort“ macht, so schützt er uns leider nicht vor Corona. Aus diesem Grund müssen derzeit viele Menschen auf ihr wohltuendes Hobby im Fitnesscenter oder den Sporthallen verzichten, denn diese bleiben weiterhin geschlossen. Deswegen beschwert sich schon manch einer über das eine oder andere „Corona-Kilo“ mehr auf den Hüften, wenn er sich als Alternative nicht für Bewegung im Freien oder zu Hause entschieden hat.

Dass aber Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen kein Grund sein müssen, komplett auf Sport und persönliche Fitness zu verzichten, zeigt die junge Maria Anzbacherin Verena Dorn. Die Pharmaziestudentin und ausgebildete Fitnesstrainerin gibt normalerweise im Fitnesscenter oder in Gruppenkursen den Besuchern Tipps und Tricks, wie man effektiv trainiert, doch mit der behördlichen Schließung hat sie diese Beratung kurzerhand auf online umgestellt. Im NÖN-Gespräch verrät sie dazu: „Viele Menschen glauben, dass man in den eigenen vier Wänden nicht sportlich aktiv sein kann, allerdings braucht es nicht mehr als eine Trainingsmatte und ein bisschen Motivation und schon kann man loslegen.“

Mitmachen mit Matte Mobiltelefon, Motivation

Die Übungen zeigt die junge Trainerin mit Hilfe einer Kamera und eines Laptops vor, die Mitturner brauchen nur ein Mobiltelefon oder einen Computer, auf dem sie die Trainingsvideos abrufen können. „Es wird prinzipiell sehr gut angenommen egal ob von jung, alt, Mann oder Frau – es ist einfach beliebter, gemeinsam Sport zu betreiben als alleine – selbst wenn es nur über den Bildschirm ist“ erzählt die Maria Anzbacherin. Dabei komme es auch schon einmal vor, dass eine Frau ihren Gatten bei ihr für ein Training anmeldet, um ein paar Kilos, die über die Weihnachtsfeiertage entstanden sind, wieder abzutrainieren.

Obwohl sich Verena Dorn schon wieder auf das unbeschwerte gemeinsame Sporteln in der Sporthalle in Maria Anzbach oder im Fitnesscenter freut, ist sie überzeugt, dass es richtig ist, diese momentan geschlossen zu halten. „Oberste Priorität ist, dass sich viele Menschen impfen lassen und so die Ausbreitung des Virus verhindern, wenn das geschehen ist, kann man sicher auch wieder die Sportstätten öffnen. Bis es soweit ist, lohnt es sich vielleicht das ein oder andere Mal zuhause aktiv zu werden“.