Schwabstraße: Neuer Plan für Wohnbau. 36 Wohneinheiten sollten hinter der Volksschule entstehen. Nach Anrainerprotesten hat der Bauträger Terra jetzt ein neues Projekt präsentiert.

Von Eduard Riedl. Erstellt am 16. August 2018 (05:27)
Die Wiese hinter der Schule wird verbaut. Die neuen Pläne wurden präsentiert.
Riedl

36 Wohnungen sollten in der Schwabstraße entstehen. Gegen das Projekt gab es seit dem Jahr 2014 massive Anrainerproteste (die NÖN berichtete).

Vergangene Woche lud die Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft Terra als Bauträger die Anrainer zu einer Präsentation der neuen Pläne ein.

Bürgermeisterin Karin Winter (VP) berichtet: „Das von Architekt Rochus Thurnher vom Büro Pfeiler1 geplante Objekt hat bei den Anrainern zum größten Teil Zustimmung gefunden.“

Das bestätigt auch Michael Hell, der Initiator der Bürgerinitiative gegen den ersten Entwurf: „Man ist auf die Anrainerbedenken eingegangen und hat sich Verbesserungen überlegt. Die Diskussion hat sich ausgezahlt, bei der neuen Planung hat man sich etwas gedacht.“ Michael Hell weiter: „Mich freut es besonders, dass der lange Bau, der ortsbildmäßig eine Katastrophe gewesen wäre, jetzt nicht gebaut werden soll.“ Wie berichtet, wäre der vierte Wohnblock 60 Meter lang gewesen.

Konsens bei der Besprechung gefunden

Der neue Plan sieht eine aufgelockerte Bauweise vor. Statt der ursprünglich geplanten 36 Wohneinheiten will die Terra jetzt 24 Wohneinheiten und neun Reihenhäuser errichten. Dass auf eine Tiefgarage verzichtet wird, sieht Michael Hell ebenfalls positiv. „Insgesamt hat man eine der Umgebung besser angepasste Bauform gefunden“, fasst Hell zusammen. Eines stellt er aber klar: „Natürlich wäre es allen Anrainern lieber, wenn die Wiese bliebe, gerade jetzt, wo man Diskussionen über das Zubetonieren führt.“

Wie ein Terra-Vertreter berichtet, wurde mit den Anrainern der Dialog gesucht: „Dabei wurden teilweise die Wünsche der Anrainer berücksichtigt“, heißt es seitens des Bauträgers. Bei der Besprechung sei ein Konsens gefunden worden. Der geänderte Bauplan wird jetzt der Baubehörde vorgelegt. Wenn keine Einwände kommen, kann im Frühjahr 2019 mit den Arbeiten begonnen werden.