Maria-Anzbach

Erstellt am 12. Februar 2019, 05:10

von NÖN Redaktion

Warm angezogen bei E-Auto-Tour. Bei Minustemperaturen und 128 Kilometern Reichweite ging es bis Gutenbrunn.

Amtsleiter Adolf Wagner, Gemeinderätin Claudia Sitte, Mitarbeiterin Michaela Koll, NÖN-Reporter Eduard Riedl, Gemeinderätin Margit Brachmann und der Vorsitzende des Umweltausschusses, Gemeinderat Lothar Rehse beim Besuch des Waldviertler Land-Ladens WaLaLA.  |  privat

Eine Abordnung des Gemeinderats begab sich auf Exkursion ins Waldviertel, um positive Beispiele für Projekte zur Belebung des Ortszentrums anzuschauen. Gefahren wurde mit einem E-Auto: Bei maximal 128 Kilometer Reichweite und -3 Grad eine logistische Herausforderung. Vier Mal musste dem E-Auto unterwegs „Saft“ zugeführt werden.

Mit voller Tankladung nach einem Zwischenstopp in Krems konnte die „Expedition Waldviertel“ im Schnee fortgesetzt und trotz erheblicher Verspätung und minimaler Restladung erfolgreich zum ersten Etappenziel geführt werden. Die Teilnehmer saßen in dicken Jacken im Auto, da die Heizung nicht eingeschaltet werden sollte, um das Ziel ohne zweiten Stopp zu erreichen.

„Wie weit oben wir waren, ist uns erst bewusst geworden, als wir die Leichtigkeit der E-Mobilität beim Heruntergleiten ins Donautal genießen konnten.“ Lothar Rehse

In Weitra wurde der Waldviertler Land-Laden WaLaLa besucht, ein kleines Geschäft, in dem lokale und regionale Schmankerl angeboten werden. Auch Kaffeehausbetrieb und im Sommer Eisverkauf gehören dazu.

Weiter ging es per E-Mobil in den Weinsberger Wald – zwischen Schneewechten mitten hinein ins Langlaufparadies Gutenbrunn: „Gestern hättet ihr hier sicher keinen Parkplatz an der Stromtankstelle bekommen“, meinte Gerald Fragner von der Kulturinitiative Weinsbergerwald.

Beeindruckt waren die Gäste aus dem Wienerwald dann von Gutenbrunn und dem Truckerhaus: „Das ist ein Kleinod in einer Region ehemaliger Holz- und Glasmanufakturen.“ Das Truckerhaus ist ein altes Haus mit Veranstaltungsbereich und einem Museum, das Highlights der letzten 800 Jahre präsentiert. In Form von markierten Wanderwegen sind die Besonderheiten über QR-Codes per Handy vor Ort erfahrbar.

Nach dieser Station ging es wieder Richtung Heimat. „Wie weit oben wir waren, ist uns erst bewusst geworden, als wir die Leichtigkeit der Elektromobilität beim Heruntergleiten ins Donautal genießen konnten“, schmunzelte Lothar Rehse.

Umfrage beendet

  • Ist ein E-Auto eine Alternative für dich?