"Elektromobil Neulengbach" möchte im September starten. Interesse für Fahrtendienst ist laut Vorstand groß, fixe Anmeldungen gibt es aber noch nicht.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 03. September 2019 (04:07)
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Udo Tschernuter und Florian Steinwendtner rühren die Werbetrommel für das Elektromobil Neulengbach Hinterndorfer
Udo Tschernuter und Florian Steinwendtner rühren die Werbetrommel für das Elektromobil Neulengbach

Das Projekt Elektromobil Neulengbach soll im September starten. Die Kick-Off-Veranstaltung ist am 20. September geplant.

Freiwillige Fahrer und Mitglieder haben sich bis jetzt aber nicht angemeldet. „Über den Sommer war es schwierig, Leute zu motivieren. Interesse bekundet haben schon viele, es gibt Voranmeldungen, aber fix angemeldet hat sich noch niemand“, bedauert Florian Steinwendtner, der gemeinsam mit Udo Tschernuter, Stefan Kagerer, Heinz Ofenschüßl und Sonja Koschina den Vereinsvorstand bildet.

Wie berichtet soll ein Fahrtendienst per E-Fahrzeug durch Freiwillige aufgebaut werden. Vereinsmitglieder zahlen einen monatlichen Beitrag und können sich gegen Voranmeldung in Neulengbach mit dem E-Auto zu Geschäften, zum Arzt oder in die Apotheke fahren lassen.

Udo Tschernuter hebt besonders auch die soziale Komponente der Aktion hervor: „Für ältere Semester ist es manchmal schwierig, am aktiven Leben teilzunehmen. Die Erfahrung von anderen Vereinen zeigt, dass so ein Projekt für Menschen, die nicht mehr so mobil sind, die Möglichkeit ist, wieder zum Einkaufen oder in ihr Lieblingslokal zu fahren, ohne von Kindern oder Enkelkindern abhängig zu sein.“

Die Vorstandmitglieder hoffen jetzt, zehn bis 15 Fahrer und viele Mitglieder für das Projekt gewinnen zu können und rühren kräftig die Werbetrommel, auch bei Vereinen.

Bis Jahresende vergünstigte Tarife

27 Euro pro Monat zahlt ein erwachsenes Mitglied, 18 Euro zahlt ein Jugendlicher. Ein Fahrer, der pro Monat mindestens drei Stunden Mitglieder fährt, zahlt fünf Euro. Bis Jahresende gibt es eine Kennenlernphase mit vergünstigten Tarifen.

Das Fahrzeug wird kreditfinanziert. „Wir haben eine gute Kooperation mit der Raiffeisenbank Wienerwald“, freut sich Florian Steinwendtner. Der Rechtsanwalt fährt beruflich selbst mit einem E-Auto: „Ich bin damit sehr zufrieden.“

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