Bald mit E-Mobil unterwegs?. Verein soll Fahrdienste anbieten. Vor allem ältere Bürger würden profitieren.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 31. Oktober 2018 (09:01)
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shuttertstock/Cherries
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Ein Car-Sharing-Projekt soll in Asperhofen gestartet werden. „Die Idee wälzen wir schon länger, jetzt gehen wir es an“, sagt Bürgermeisterin Katharina Wolk.

Vor allem ältere Menschen sind auf Familie oder Nachbarn angewiesen, wenn sie Einkäufe oder Bankgeschäfte zu erledigen haben. „Wir haben kein Geschäft, keine Post, keinen Bankomaten. Alles ist weg. Den Leuten wäre geholfen, wenn sie zum Beispiel zum Einkaufen nach Neulengbach gebracht werden“, stellt Wolk fest.

Damit Menschen, die nicht mehr so mobil sind, selbstständig bleiben können, soll das Mobilitätsprojekt gestartet werden. Vorbild ist der Verein ElektroMobil in Eichgraben, bei dem Mitglieder Fahrten mit einem Elektroauto buchen können.

Präsentation am 2. November

Vizebürgermeister Harald Lechner erklärt: „Ich habe in der Zeitung gelesen, dass Johannes Maschl das Projekt in Eichgraben erfolgreich umgesetzt hat. Ich war einige Male mit ihm unterwegs und habe mir das Modell angeschaut. Ich habe mir gedacht, dass das auch bei uns grundsätzlich möglich ist.“

Nächstes Jahr soll in Asperhofen ein Verein gegründet, ein Auto angeschafft und ein E-Mobil-Projekt gestartet werden. Fahrer kann jeder Führerscheinbesitzer zwischen 20 und 75 Jahren werden, Passagier kann jedes Vereinsmitglied sein.

Harald Lechner präsentiert die Pläne für das „Auto-Teilen“ am Freitag, 2. November um 14 Uhr beim Seniorennachmittag im Gasthaus Fenzl. Alle Interessenten sind dazu eingeladen. „Wir werden schauen, wie die Leute reagieren“, so Lechner. Bürgermeisterin Katharina Wolk hofft auf viele Interessenten: „Dann kann man das Projekt besser umsetzen.“