Fünf Millionen Euro für neue Projekte. Infrastruktur wird weiter ausgebaut. Schulden werden reduziert.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 07. Dezember 2017 (04:20)
NOEN, Hinterndorfer
VP-Stadtrat Raimund Heiss präsentierte den Voranschlag.

Mit einer Gegenstimme wurde der Voranschlag für 2018 im Gemeinderat beschlossen.

Finanzstadtrat Raimund Heiss präsentierte das umfangreiche Zahlenmaterial. Die Einnahmen sind höher als die Ausgaben, sodass rund 750.000 Euro für Investitionen im außerordentlichen Haushalt verwendet werden können. Tendenziell stehe jedes Jahr mehr zur Verfügung: „Das zeigt, dass die Stadt- und Gemeinderäte sehr solide gearbeitet haben und sich an das Korsett des Voranschlags gehalten haben“, zeigte sich der Finanz-Chef zufrieden.

Investition in Infrastruktur

Der Voranschlag umfasst im ordentlichen Haushalt Gebarungen im Gesamtausmaß von knapp 17 Millionen Euro. Die größten laufenden Ausgaben der Stadtgemeinde betreffen die Infrastruktur: Vier Millionen – das ist etwa ein Viertel der Ausgaben – fließt in Straßen, Wasserbauten, Kanalisation. „Knapp dahinter ist der Bereich Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaft mit 3,4 Millionen Euro“, so Heiss. Für Gemeinderat und Verwaltung werden 2018 2,2 Millionen Euro benötigt. Die Spitalsfinanzierung schlägt mit zwei Millionen zu Buche, Soziales mit 1,4 Millionen.

Rund 6,6 Millionen Euro bekommt die Stadtgemeinde an Ertragsanteilen, überwiesen werden aber nur 2,9 Millionen, der Rest wird gleich für Spitalsfinanzierung, Sozialhilfe und ähnliches einbehalten.

Investitionsvolumen von 5 Millionen Euro

Im außerordentlichen Haushalt ist nächstes Jahr ein Investitionsvolumen von 5 Millionen Euro vorgesehen. Schwerpunkt ist einmal mehr die Infrastruktur mit 3,65 Millionen Euro. Kanal-, Wasserleitungs- und Straßenbauprojekte werden fortgesetzt.

Die Schulden werden bis zum Jahr 2022 um drei Millionen Euro reduziert, gleichzeitig werden Investitionen in der Höhe von rund 14,3 Millionen Euro getätigt.

VP, SP, Grüne und NEOS stimmten dem Voranschlag zu, die FP stimmte dagegen: „Aus Tradition“, wie Gemeinderat Peter Matzel festhielt.