Gefährliche Kreuzung: Kreisverkehr für Klosterberg?. Entschärfung soll kommen, wenn möglich in Form eines „Kreisels“. Jetzt wird vermessen.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 09. Juni 2021 (04:29)
Kreisverkehr Neulengbach
An dieser Kreuzung könnte ein Kreisverkehr entstehen. Vizebürgermeister Paul Mühlbauer, Philipp Neulinger vom Vermessungsbüro Schubert und Infrastrukturstadtrat Jürgen Rummel.
Stadtgemeinde Neulengbach

Immer wieder kracht es bei der Kreuzung Klosterbergstraße - Ulmenhofstraße. Jetzt wird die Errichtung eines Kreisverkehrs überlegt. „Nachdem wir in diesem Bereich eine Unfallhäufung haben sind wir bemüht, eine Verbesserung herbeizuführen“, sagt ÖVP-Infrastrukturstadtrat Jürgen Rummel.

Im Stadt- und Gemeinderat wird dieses Thema jetzt behandelt. Vizebürgermeister Paul Mühlbauer von den Grünen ist optimistisch, dass Verbesserungen erreicht werden können: „Da sich in den letzten Jahren immer wieder teils schwere Unfälle ereignet haben, ist es sicher sinnvoll nach Möglichkeiten zu suchen, um das Problem zu lösen. Mit der Planung wird man sehen, wie der Kreisverkehr genau aussehen wird. Ich erhoffe besonders Verbesserungen für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind.“

„Da sich in den letzten Jahren immer wieder teils schwere Unfälle ereignet haben, ist es sicher sinnvoll nach Möglichkeiten zu suchen, um das Problem zu lösen"

Bis Ende Juni soll der Kreuzungsbereich vermessen werden, über den Sommer soll sich ein Planer anschauen, ob ein kleiner Kreisverkehr errichtet werden kann.

Die erforderlichen Flächen gehören zum Teil der Gemeinde und zum Teil dem Land Niederösterreich. Jürgen Rummel ist zuversichtlich, dass sich ein kleiner Kreisel ausgehen könnte: „Der Bus- und Lkw-Verkehr muss natürlich gewährleistet bleiben.“

Wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind, könnte das Projekt im nächsten Jahr umgesetzt werden. Die Errichtung eines Kreisverkehrs würde in Zusammenarbeit von Land und Gemeinde durchgeführt, auch die Kosten würden aufgeteilt, so Jürgen Rummel.