Hunde ohne Aufsicht sorgen für Konflikte. Immer wieder gibt es wegen streunender Vierbeiner Beschwerden.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 28. Februar 2018 (05:26)
NOEN, shutterstock/snowboy
Ein junger Jagdterrier entkam einem Jäger und zerbiss mindestens 13 Hendln auf einem Bauerhof.

Dass ein entlaufener Hund in einem Stall in St. Christophen mindestens 13 Hendl zerbissen hat, sorgt für Gesprächsstoff. Wie berichtet hat der Bauer den im Hühnerstall wütenden Hund erschlagen. Der Hundbesitzer hat ihn angezeigt. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet.

„Bei uns gibt es immer wieder Ärger mit streunenden Hunden, manche laufen bis in die Gärten und machen sich selbst dort die Türln auf“, berichtet ein St. Christophener. Hundekot bleibe nicht nur auf Straßen und Gehwegen zurück, sondern auch auf Wiesen, was für die Landwirtschaft problematisch ist.

„Der Großteil der Hundehalter geht vernünftig mit den Hunden um, aber es gibt so wie überall schwarze Schafe.“

Bürgermeister Franz Wohlmuth bestätigt, dass es immer wieder Beschwerden gibt, dass Hunde allein unterwegs sind: „Der Großteil der Hundehalter geht vernünftig mit den Hunden um, aber es gibt so wie überall schwarze Schafe.“ So komme es etwa auf Rad- und Spazierwegen immer wieder zu Konflikten. „Man kann nur appellieren, dass die Leute vernünftig mit ihren Hunden umgehen. Umgekehrt ist aber eine übertriebene Hysterie gegen Hunde auch nicht angebracht.“