Komödienspiele feiern größten Erfolg. Zehn Aufführungen mit über 2.000 Zuschauern: Das Sommertheater kam wieder gut an.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 07. August 2019 (14:54)
NOEN
Klaus Schaurhofer, Marius Lackenbucher, Mark Mayr, Joseph Prammer,Rebecca Richter, Theresa Prammer und Alois Frank genossen den Applaus nach der letzen Aufführung am Samstag.

„Lustig war‘s“. „Sehr lieb.“ „Eine Gaudi.“ Durchwegs positiv waren die Publikumsreaktionen zu den Komödienspielen Neulengbach. Am Samstag ging die zehnte und letzte Aufführung von „Ladies Night“ über die Bühne. Gespielt wurde aufgrund des Regenwetters nicht im Gerichtshof, sondern im Lengenbacher Saal.

Ein letztes Mal tobten sich Claus Schaurhofer und seine Kumpanen auf der Bühne aus, kannten keine Hemmungen und ließen trotz anfänglicher Bedenken fast alle Hüllen fallen, um als „Stripper“ nach dem Vorbild der Chippendales zu Geld zu kommen.

Regie führten bei den zwölften Komödienspielen wieder Joseph und Theresa Prammer. Sie sind mit der Saison 2019 mehr als zufrieden: „Es war bis jetzt unser größter Erfolg. Wir hatten die meisten Besucher seit Bestehen der Komödienspiele, über 2.000 Leute sind gekommen. Das freut uns sehr, das Stück war ja auch ein großer Erfolg im Theater in der Josefstadt.“

Fünf von zehn Vorstellungen waren komplett ausverkauft. „Wir hatten Standing Ovations, viel Zwischenapplaus und so schönes Lob der Besucher nach den Vorstellungen“, strahlen die zwei Regisseure.

Sechs Mal konnte draußen gespielt werden, vier Mal war die Theateraufführung im Saal.

„Sie haben alle so toll mitgemacht“

Eine Besonderheit war heuer, dass jedes Mal ein Teilnehmer der Neulengbacher Schauspielakademie in der Rolle von Franzi auf der Bühne stand. „Sie haben alle so toll mitgemacht“, sind die Prammers begeistert von den jungen Talenten.

Sehr zufrieden mit der Sommertheatersaison zeigt sich auch Kulturstadtrat Ferdinand Klimka. „Ich glaube es war ein gutes, etwas leichteres Stück heuer, das beim Publikum gut angekommen ist. Dass das Ehepaar Prammer die Mitglieder der Schauspielakademie eingebunden hat, finde ich toll. Und dass mit Choreografin Lili Clemente auch eine Neulengbacherin tätig war, finde ich auch ganz toll.“ Stadtrat Klimka geht davon aus, dass es auch im nächsten Jahr wieder Komödienspiele geben wird und dass die Gemeinde das Projekt wieder unterstützen wird. „Nach so vielen Jahren der Zusammenarbeit sehe ich einer positiven Zukunft entgegen“, erklärte der Neulengbacher Kulturstadtrat gegenüber der NÖN.