Kritik wegen Tausendblum. Unabhängige Mandatarin Michaela Rauschka ärgert sich, weil VP keine Änderung puncto Verkehrsschilder anstrebt.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 03. April 2019 (09:18)
Bernadette Trubel
Der Name Tausendblum ist von den Schildern verschwunden. Nicht ganz: Auf diesem Wegweiser hat man offensichtlich auf die Entfernung vergessen.

Der Verein Arbeiterheim Neulengbach-Tausendblum präsentiert seine Ausstellung, die zum 90-Jahr-Jubiläum gezeigt wurde, noch einmal. Gezeigt wird die Schau ab Ende April etwa ein Monat lang im Museum Region Neulengbach. Im Gemeinderat wurde eine Subvention von 1.500 Euro einstimmig gewährt.

Bei dem Tagesordnungspunkt meldete sich die unabhängige Gemeinderätin Michaela Rauschka zu Wort, und zwar mit der Kritik, dass die Ortstafeln von Tausendblum im Vorjahr entfernt und durch Neulengbach-Tafeln ersetzt wurden: „Was ist mit der Aktion, Tausendblum wieder sichtbar zu machen? Wir haben beschlossen, dass von der VP ein Vorschlag kommt, es kam aber nichts. Bleibt das im Wahlkampf ein Thema oder behandelt man es vorher?“ wollte Rauschka wissen. Sie erinnerte daran, dass über 400 Bürger für eine Sichtbarmachung von Tausendblum unterschrieben haben.

„Danke für den herrlichen Vortrag.“

Bürgermeister Franz Wohlmuth freute sich wenig über die Wortmeldung von Michaela Rauschka.

Auf die Stellungnahme wurde in der Sitzung nicht eingegangen. Einziger Kommentar von VP-Bürgermeister Franz Wohlmuth: „Danke für den herrlichen Vortrag.“