Zoë: „Ich mag kleinere Bühnen“. Sängerin Zoë spricht über ihr Konzert in Neulengbach und was sie mit dem Publikum vorhat.

Von Beate Riedl. Erstellt am 16. März 2019 (04:14)
Marcus Pummer
Marcus Pummer

Eines ihrer seltenen Akustikkonzerte gibt Sängerin und Songwriterin Zoë am Freitag, 22. März, in der Bühne im Gericht. Zuvor stand sie der NÖN Rede und Antwort über ihre Beziehung zu Frankreich, ihre Karriere, den Song Contest und natürlich ihr Konzert in Neulengbach.

NÖN: Ihre Musik ist inspiriert von der Stadt der Liebe. Wie kommt es, dass gerade Paris in ihre Songs einfließt?
Zoë: Paris ist für mich inspirierend, romantisch, schön und eine Künstlerstadt. Die Gerüche, die Geräusche, die Gebäude – das alles fühlt sich an wie in einem Roman. Ich bin auch immer wieder in Frankreich, meine Großeltern leben in Paris. Wenn ich sie besuche, fühle mich richtig wohl in der Stadt.

Viele Songwriter texten in ihrer Muttersprache oder in Englisch. Die meisten Texte Ihrer Lieder sind französisch. Was fasziniert Sie so an dieser Sprache?
Ursprünglich habe ich meine Lieder auf französisch geschrieben. Jetzt texte ich großteils in Englisch, habe aber immer ein paar Schlüsselwörter oder Sätze auf Französisch dabei. Auf Deutsch gibt es weniger Lieder von mir. Von den drei Sprachen ist Deutsch die schwierigste, ich finde, sie klingt am härtesten.

Wie viel Frankreich gehört zu Ihrem Leben in Wien? Coq au vin, Crème brûlée oder ein Baguette am Morgen?
 Frankreich gehört zu meinem Leben einfach dazu, schon alleine wegen meiner Großeltern. Ich bin aber auch auf eine französische Schule gegangen, enge Freunde von mir sind aus Frankreich. Ich gehe auch gerne in meiner Heimatstadt Wien in Lokale, in denen französische Küche angeboten wird.

Mit ihrem Lied „Loin d’ici“ haben Sie sich beim Eurovision Song Contest 2016 in die Herzen der Jury und der Zuseher gesungen. Im Finale erreichten Sie Platz 13 von 26. Was hat der Auftritt damals für Ihre Karriere gebracht?
Mit der Teilnahme beim Song Contest habe ich die Chance bekommen, meinen Traum, Musik zu meinem Beruf zu machen, schneller realisieren können. Ich habe damals nicht gerechnet, dass das so schnell geht.

Auch Film-Produktionen mit Ihnen sind geplant. Was erwartet Ihre Fans?
Dazu kann ich noch nichts verraten. Nur so viel, dass ich wieder mehr Zeit in das Schauspiel investieren möchte, das ist mein zweites Standbein und macht mir großen Spaß.

Am 22. März kommen Sie nach Neulengbach. Was wird den Besuchern bei Ihrem Konzert geboten?
Ich werde mit Geige, Gitarre und Kontrabass auf der Bühne stehen. Es gibt dabei viele Original-Songs von mir zu hören, ältere, französische Lieder, aber auch meine neuen. Außerdem werde ich ein paar Covers singen. Ich freue mich schon auf das Konzert. Ich mag es auf kleineren Bühnen zu stehen, mit dem Publikum zu reden und eine Verbindung zu ihm zu haben.