2.000 Einäscherung im modernsten Krematorium. Zahl der Feuerbestattungen steigt. Tag der offenen Tür am 13. September ermöglicht Einblicke.

Von Ernst Klement. Erstellt am 05. September 2019 (16:00)
Klement
Das Krematorium kann am 13. September besichtigt werden.

Seit gut eineinhalb Jahren ist das Krematorium in Betrieb. Fünf Mitarbeiter sind beschäftigt. Stefan Kleiner und seiner Tochter Eva führen den Betrieb.

Stefan Kleiner sagt: „Der Standort ist ideal, wir arbeiten mit vielen Bestattern zusammen, und wir haben als einziges Krematorium ein Qualitätszertifikat. Umweltschonende Technik ist für uns von größter Wichtigkeit.“

Wie Eva Kleiner betont, ist die stilvolle Atmosphäre der Verabschiedung sehr wichtig. „Die meisten Menschen stellen sich den Ort einer Einäscherung unpersönlich und düster vor. Und sie glauben, da haben die Lebenden nichts zu suchen. Das Gegenteil ist der Fall. Verstorbene werden mit dem gebotenen Respekt behandelt. Die Hinterbliebenen können den letzten Weg eines Angehörigen individuell gestalten und ihn auf Wunsch bis zum Schluss begleiten.“

Die Zahl der Feuerbestattungen steigt laut Stefan Kleiner rasant. In Innermanzing hat es seit der Eröffnung bereits 2.000 Einäscherungen gegeben.

Einen Einblick in die Arbeit in einem Krematorium bekommen Besucher beim Tag der offenen Tür am 13. September ab 14 Uhr.