Noch ein Jahr Bauzeit. Im Sommer 2015 werden in der Reichelgasse 26 Wohneinheiten „Betreutes Wohnen“ und 14 weitere Wohnungen fertig sein. Jetzt wurde Dachgleiche gefeiert.

Von Christine Hell. Erstellt am 16. Juni 2014 (16:12)
Strahlten beim »Gleichenschlag«, dem letzten Einschlag eines Nagels am Dachstuhl: Alpenland-Geschäftsleiter Robert Rintersbacher, Projektleiterin Alpenland Sandra Benesch, Bürgermeister Franz Wohlmuth, Landtagsabgeordneter Karl Bader, Bernhard Kuka von der Strabag und Statiker Anton Harrer.
NOEN, Christine Hell

NEULENGBACH / Sehr gut besucht war die Gleichenfeier für die Wohnhausanlage in der Reichelgasse. 26 Wohneinheiten „Betreutes Wohnen“ und 14 weitere Wohneinheiten entstehen. Im Sozialraum trafen zukünftige Bewohner, Anrainer, Architekten, Bauausführende, Strabag-Arbeiter und Interessierte zusammen. „Wir sind im Zeitplan“ freuten sich Bürgermeister Franz Wohlmuth und Baumeister Herwig Danek. „Das ist genau der Platz, wo Betreutes Wohnen hingehört“, so Baumeister Danek, „Bahnhof, Arzt, Apotheke und Geschäfte sind in unmittelbarer Nähe.“ Großer Dank galt allen Arbeitern des Unternehmens Strabag, und der Baumeister stellte zufrieden fest: „Beim Bau ist großteils alles reibungslos und vor allem unfallfrei vonstatten gegangen.“

Das Gebäude hat eine nach Süden offene hofartige Struktur, es besteht aus einem Untergeschoß, Erdgeschoß, Obergeschoß und einem Dachgeschoß. In den Kellergeschoßen sind zwei Tiefgaragen mit insgesamt 41 Pkw-Stellplätzen. Die Garagendächer, Höfe und Freiflächen werden gärtnerisch gestaltet, der Hof südlich vom Gemeinschaftsraum ist als Gemeinschaftsgarten vorgesehen. Das gesamte Gebäude wurde in Niedrigenergie-Bauweise errichtet, sowohl im Außenwandbereich als auch im Zwischenwandbereich in Ziegelbauweise gebaut. Geheizt wird mit Fernwärme der Fernwärmegenossenschaft Neulengbach, die Wohnungen sind barrierefrei und mit kontrollierter Wohnraumbelüftung ausgestattet.

Baustart war im Juni 2013, die Fertigstellung ist für Frühjahr/Sommer 2015 geplant.

Auch Landtagsabgeordneter Karl Bader fand nur lobende Worte zum Projekt: „Ein wunderbares Projekt ist hier in Neulengbach im Entstehen, toll in der Planung und gefällig in der Außenansicht.“ Die Gleichenfeier wäre ein Punkt zum Innehalten und „einen Blick auf den Bau zu richten und sich gleichzeitig auf die baldige Fertigstellung zu freuen“, so Bader.

Einschlag des letzten Nagels in den Dachstuhl

Nachdem beim „Gleichenschlag“ symbolisch die letzten Nägel mehr oder weniger gekonnt eingeschlagen waren, wurde zu einem Imbiss und zum gemütlichen Teil der Gleichenfeier gebeten. Auch viele künftige Bewohner waren unter den Gästen, zum Beispiel Josefa Böhm und Margarethe Böswarth: „Wir werden fast Nachbarn sein.“ Die beiden kennen sich bereits viele Jahrzehnte und freuen sich schon auf ihr neues Domizil. „Da haben wir dann alles in der Nähe“, stellt Josefa Böhm fest. Sie freut sich am meisten auf frische, knusprige Weckerln und Kornspitz zum Frühstück.

Und auch Margarethe Böswarth ist sich sicher, dass sie sich im neuen Daheim sehr wohlfühlen wird.

Auch Altbürgermeister Josef Mayer will in die Wohnhausanlage einziehen. „Er ist unser Star-Kunde“ stellte Robert Rintersbacher, der Geschäftsleiter von Alpenland, stolz fest.

Josef Mayer hat schon Pläne für die Einrichtung: „Wir waren auch schon in verschiedenen Möbelhäusern unterwegs“, erzählt der Neulengbacher freudig lächelnd. Es werde für alle neuen Bewohner eine Umstellung werden, meint Josef Mayer. Aber er hofft, dass alle den Umzug und die Eingewöhnung gut bewältigen und verkraften werden: „Und dann werden wir hoffentlich zu einer schönen Gemeinschaft zusammenfinden.“