Musterprojekte in Kirchstetten präsentiert. Vertreter der Landwirtschaft waren eingeladen, um zukünftige Produktion von erneuerbarem Strom zu präsentieren.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 11. Mai 2019 (03:44)
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Johann Mayer, Jakob Primixl, Norbert Miesenberger, Matthias Zawichowski, Josef Ecker und Gottfried Gruber bei der Veranstaltung.

Mit dem Masterplan #mission2030 wurden durch die Bundesregierung Ziele definiert, wonach im Jahr 2030 100 Prozent des Stroms aus regenerativen Quellen stammen müssen. „Das heißt, wir müssen auch so viel an erneuerbarem Strom herstellen, wie wir in Österreich verbrauchen“, erklärt Matthias Zawichowski, der Landwirte einlud, um sie über erfolgreiche Musterprojekte in Sachen landwirtschaftlicher Photovoltaik-Nutzung zu informieren.

Norbert Miesenberger, ein Pionier in Sachen Photovoltaik, der alleine schon im Oberösterreichhischen Mühlviertel etwa zehn Anlagen initiiert und umgesetzt hat, ist Geschäftsführer der Klima- und Energiemodellregion Freistadt und Teilhaber von Helios Sonnenstrom. Er berichtet von Anlagen, die auf Grünflächen nahe am Dorfrand installiert sind, zwischen denen Schafe und Hühner gehalten werden. Weitere Musterbeispiele aus anderen europäischen Ländern brachten die Zuhörer zum Staunen, wo sogar Mähdrescher unter den Photovoltaik-Dächern die Felder bewirtschaften.

„Aufgrund des Preisverfalls bei den Modulen sind die Kosten für diese Technologie schon stark gesunken und die Leistungen je Modul steigen ebenfalls kontinuierlich. Außerdem wird die Installation einer Anlage auch laufend gefördert“, berichtet Geschäftsführer Matthias Zawichowski. (Anfragen an office@elsbeere-wienerwald.at.