Erstellt am 02. Oktober 2012, 00:00

Raststätte auf 20.000 m?. Eröffnung / Die OMV-Tankstelle samt Shop am Knoten Steinhäusl ging in der Vorwoche erstmals in Betrieb. Bis Ende 2013 soll auch das Landzeit-Rasthaus fertiggestellt werden.

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Von Beate Riedl und Ernst Klement

ALTLENGBACH / Der erste große Brocken der Raststation beim Knoten Steinhäusl ist geschafft, am Donnerstag wurde die Tankstelle mit Shop erstmals eröffnet. Bürgermeister Wolfgang Luftensteiner zeigt sich zufrieden: „Immerhin ist es das größte Bauprojekt von Altlengbach, wir sind sehr glücklich über die erste Ausbaustufe.“ Noch am gleichen Tag wurde dafür die Autobahnraststätte Großram geschlossen. „Altlengbach besitzt nun die modernste Autobahnraststätte Österreichs“ ist Luftensteiner stolz.

Am Montag ging es gleich mit den Bauarbeiten weiter, denn bis Ende 2013 soll neben der Tankstelle ein Rasthaus der Firma Landzeit fertiggestellt werden.

Zur Eröffnung kam auch Harald Joichl, Leiter des OMV-Tankstellengeschäfts in Österreich und Deutschland vorbei und zeigte sich begeistert: „Der Knoten Steinhäusl ist, nach dem Knoten Vösendorf der am stärksten befahrene Autobahnbereich Österreichs. Damit hat unsere neue Tankstelle einen hervorragenden Standort, ist von beiden Seiten her anfahrbar und auch auf einige Entfernung gut sichtbar. Wir freuen uns auf viele Kunden, die in Steinhäusl nicht nur ihr Auto mit Kraftstoff versorgen, sondern auch selbst Energie für die Weiterfahrt tanken.“

Insgesamt beläuft sich das gesamte Raststättenreal am Knoten Steinhäusl auf 20.000 Quadratmeter. Bis dato wurden 20 Arbeitsplätze geschaffen, „50 kommen noch dazu, wenn das Rasthaus fertig ist“, so Bürgermeister Wolfgang Luftensteiner, „aber wir können jetzt schon um 2 Uhr früh einen Kaffee trinken“, scherzt er, denn die Tankstelle und der Shop haben sieben Tage die Woche rund um die Uhr geöffnet.

Doch die großartige Stimmung wie bei der Eröffnung war nicht immer so. Denn Anrainer, politische Gegner des Ortschefs samt einem Gratisblatt wollten diese Autobahnraststätte verhindern, kleine Erdrutsche wurden als das Ende der Autobahnraststätte tituliert. Bürgermeister Wolfgang Luftensteiner bekannte sich immer zur Autobahnraststätte: „Die Gemeinde profitiert von den Betriebsabgaben und zusätzlich bekommen wir Arbeitsplätze. Dem kann man doch nur positiv gegenüberstehen.“

Zur Inbetriebnahme der neuen Tankstelle gratulierten Bürgermeister Wolfgang Luftensteiner und Vizebürgermeisterin Christine Rauch dem Pächter Walter Schweiger (3. v. l.) und Stationsleiterin Andrea Krisch (Mitte), sowie OMV-Tankstellengeschäftsleiter Österreich Harald Joichl (r.). Im Bild mit Eva Moser, Judith Veladics, Nikolett Nemeth, Monika Marsa und Dora Radnei .Klement