Neuer Fahrplan sorgt für bessere Verbindungen. Zusätzliches Angebot beim Regionalexpress am Abend und mehr Fahrten der S50 ab Mitte Dezember.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 26. November 2019 (03:29)
Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch und der Eichgrabener Bürgermeister Georg Ockermüller freuen sich über die Verbesserungen auf dem Bahn-Sektor.
privat

Verbesserungen bringt der neue Fahrplan für Bahnfahrer in der Region Neulengbach. Lücken werden geschlossen, der Halbstundentakt wird ausgeweitet.

So gibt es am Abend einen zusätzlichen Regionalexpress: Abfahrt in Wien ist um 22.54 Uhr. Damit wird eine Lücke von zwei Stunden geschlossen. Bei der S50 gibt es zur Hauptverkehrszeit einen Halbstundentakt bis Eichgraben-Altlengbach statt nur bis Tullnerbach-Pressbaum. Der Viertelstundentakt der S50 von Wien West bis Unter Purkersdorf wird ausgeweitet.

Der neue Fahrplan tritt ab 15. Dezember in Kraft. Landesrat Ludwig Schleritzko erklärt: „Der neue Fahrplan bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich, die vom Land und seinen Partnern finanziert werden. Auch der Bezirk St. Pölten profitiert von einzelnen Taktlückenschließungen. Größere Verbesserungen, wie etwa sieben zusätzliche Züge an Werktagen bzw. 15 an Sonntagen wurden ja bereits mit Mai 2019 umgesetzt.“

Der Neulengbacher Bürgermeister Franz Wohlmuth freut sich, dass das Öffi-Angebot attraktiver wird: „Es ist für uns wichtig, dass der öffentliche Verkehr gestärkt wird. Wir haben speziell bessere REX-Verbindungen urgiert und mehr Züge am Abend. Wir haben viele Gespräche mit den ÖBB wegen des Fahrplans, aber auch wegen des Umbaus der Haltestelle Neulengbach geführt. Da ist auch alles auf Schiene, im Frühjahr wird Baubeginn sein.“

Für Landtagsabgeordneten Martin Michalitsch ist der öffentliche Verkehr „ein ganz wichtiges Thema. Ich habe mich das ganze Jahr über gemeinsam mit den Bürgermeistern für Verbesserungen eingesetzt und freue mich über das zusätzliche Angebot“, betont Landtagsabgeordneter Martin Michalitsch gegenüber der NÖN. Wichtig sei es, mit attraktiven Verbindungen zu überzeugen, statt mit Strafen das Stehenlassen von Autos zu erzwingen, hält Michalitsch fest.

Niederösterreich sei schon jetzt Vize-Staatsmeister bei der Öffi-Nutzung, sagt Mobilitätslandesrat Schleritzko: „Aber damit geben wir uns nicht zufrieden. Wir wollen mit attraktiven Verbindungen die Menschen überzeugen, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen.“