Altstoffsammelzentrum: Großer Andrang bei Registrierung. Zutritt ins Altstoffsammelzentrum Neulengbach ist bald nur mehr über Skarabäus möglich.

Von Renate Hinterndorfer. Erstellt am 22. Oktober 2020 (03:47)
Mittels Handy-App bekommt man Zutritt ins Sammelzentrum.
GVU

Das Altstoffsammelzentrum in Neulengbach bekommt ein neues Zutrittssystem namens Skarabäus. Das Zutrittssystem mittels E-Card läuft wie berichtet aus. Die Umstellung auf das neue System läuft auf Hochtouren.

Bis 31. Oktober ist der Zutritt in das ASZ Neulengbach noch mit der E-Card möglich. Ab 2. November ist dann nur noch der Zutritt mit dem neuen System in Form einer App oder einer Karte möglich.

Der Andrang für die erforderliche Registrierung ist groß, berichtet Markus Punz vom Gemeindeverband für Umweltschutz und Abgabeneinhebung im Bezirk St. Pölten. 3.600 Personen aus den Gemeinden Neulengbach, Maria Anzbach und Eichgraben sind bereits neu registriert: Knapp 1.800 Neulengbacher, 825 Maria Anzbacher und 975 Eichgrabener haben sich schon für das Zutrittssystem Skarabäus angemeldet. Etwa zwei Drittel der Leute nutzen die App, ein Drittel hat eine Karte beantragt.

Über das Webportal www.skarabaeus-gvustp.at können Eigenheimbesitzer ihre Karte selbst beantragen. In der App erhalten sie sofort nach der Registrierung Zutritt zum Sammelzentrum. Für Bewohner von Mehrparteienhäusern erledigt die Gemeinde die Registrierung.

„Bei der Ausstellung der Karten ist im Moment aufgrund der großen Nachfrage mit einer Wartezeit von zwei bis drei Wochen zu rechnen“, berichtet GVU-Amtsleiter-Stellvertreter Markus Punz. Wer den Zutritt zum Sammelzentrum nicht sofort benötigt, dem wird empfohlen, sich etwas später für Skarabäus anzumelden. „Es gibt keine Frist, man ist zeitmäßig nicht gebunden und kann sich zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit registrieren lassen“, hält Markus Punz fest.

Bei manchen Bürgern sorgt die Umstellung für etwas Verunsicherung. Einige Anrufe gab es, weil die Registrierung nicht gleich klappte. „Aber im Großen und Ganzen funktioniert die Umstellung ganz gut“, ist Markus Punz zufrieden.