Vorbereitungen laufen: Für Schulstart gut gerüstet. In ein paar Wochen heißt es wieder: Schulbank drücken. Einkäufe dafür werden bereits in den Ferien erledigt.

Von Beate Riedl. Erstellt am 15. August 2017 (05:41)
NOEN, www.shutterstock.com/Vorobyeva
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Die Stifte sind schon zu kurz, die Wasserfarben schon leer, neue Hefte müssen her und ein neues Federpennal wäre natürlich auch nicht schlecht – bald ist es an der Zeit, sich wieder für den Schulanfang zu rüsten. Die Eltern von Taferlklasslern müssen nicht nur die „Lücken“ in der Schultasche und im Federpennal füllen, sondern für Erstklässler muss die komplette Grundausstattung angeschafft werden.

Einkaufsliste für Schüler

Was genau benötigt wird, das erfahren die Schüler in den meisten Fällen bereits vor den Ferien. „Die Schüler bekommen Zettel mit, wo draufsteht, was sie alles brauchen“, sagt Altlengbachs Volksschul-Direktorin Karin Scheibelreiter. Das sei für die Eltern besonders praktisch, da sie bereits im Vorfeld alles besorgen können und zu Schulanfang bereits alles vorhanden sei. Wichtig sei dabei vor allem die Qualität. „Da gibt es große Unterschiede. Man hat nichts davon, wenn man billig einkauft und dann immer wieder nachkaufen muss, weil etwas kaputt geht“, weiß die Direktorin.

Qualität und Service werden groß geschrieben

Auf Qualität setzt auch das Kaufhaus Piller in Neustift-Innermanzing, das ein besonderes Service für die Schüler und Eltern bietet. Die Zettel mit der Bedarfsliste können bei uns abgegeben werden und wir stellen dann alles zusammen. Kurz vor Schulanfang kann dann alles abgeholt werden – samt Stundenplan und einer Kleinigkeit zum Naschen“, verrät Piller.

Das erspare den Eltern jede Menge Stress beim Einkaufen. „Wir haben schon die Lieferungen erhalten“, ist Chefin Margarete Piller für den Schulanfang gerüstet. Wenn etwas nicht lagernd ist, werde es für die Kunden bestellt.

Nachfrage breites ab Mitte Juni groß

Spezialist in Sachen Schulartikeln ist auch Libro in Neulengbach: „Hauptverkaufszeit von Schulartikeln ist kurz vor Schulbeginn und in den ersten beiden Septemberwochen. Durch die Abgabe der Schuleinkauf-Zettel an die Eltern zum Schulende merken wir allerdings bereits ab Mitte Juni, dass die Nachfrage nach Schulartikeln, vor allem für Volksschüler, steigt“, weiß Libro-Geschäftsführer Michael Kremser.

Das Unternehmen hat vor kurzem auch eine Studie herausgegeben, wer die Einkäufe für die Schule übernimmt: Diese zeigt, dass er sehr stark in der Hand der Eltern liegt, „die Kinder bestimmen aber bei der Auswahl der Designs der Schulsachen kräftig mit“, weiß Kremser. Für die Kinder seien vor allem Farben und Motive wichtig, die Eltern legen wert auf Funktionalität.

Damit steht einem entspannten Schulanfang nichts mehr im Wege. Zuvor heißt es aber noch, die letzten Ferientage so richtig zu genießen.

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