Neue Schule um zwei Millionen in Altlengbach. Im Herbst 2020 sollen die Arbeiten schon abgeschlossen sein.

Von Ernst Klement und Markus Zauner. Erstellt am 08. Oktober 2019 (03:22)
Ernst Klement
Anita Fisselberger, Annemarie Widauer und Daniel Kosak bei der Präsentation der Umbaupläne.

Schon Anfang September 2020 sollen der Zubau sowie die Sanierung der Volksschule fertig sein. Das Projekt wurde kürzlich der Bevölkerung bei einem Infoabend präsentiert. Das Interesse war allerdings überschaubar: Nur zirka zehn Personen haben sich im Gemeindeamt eingefunden. „Einige davon waren Anrainer, für die waren es aber wertvolle Informationen“, so ÖVP-Vizebürgermeister Daniel Kosak.

Marktgemeinde Altlengbach
Marktgemeinde Altlengbach

Das Gebäude hat derzeit rund 1.300 Quadratmeter Nutzfläche, die Erweiterung umfasst weitere 600 Quadratmeter. Errichtet werden, wie berichtet, vier neue Klassenräume, ein ganz neuer Bereich für die Nachmittagsbetreuung in einem eigenen Geschoß sowie neue Toilettenanlagen. Im Altbau werden mehrere Räume umgestaltet und mit neuen Funktionen versehen. Das Lehrerzimmer wird zum Beispiel größer und wechselt den Standort. Zwei neue Gruppenräume wird es geben und der Garderobenbereich wird erweitert. Acht normgerechte Klassenräume mit je 60 Quadratmetern stehen dann zur Verfügung, bis zu 200 Kinder haben darin Platz. „Für die nächsten Jahre rechnen wir mit 130 bis 150 Schülern“, so Kosak. Derzeit besuchen 108 Kinder die Schule, in der Nachmittagsbetreuung sei man mit 50 Kindern am Limit.

„Die Arbeiten sollen dann so schnell wie möglich beginnen.“ Daniel Kosak ÖVP-Vizebürgermeister

Die Kosten kommen auf zirka zwei Millionen Euro. „Genauere Zahlen werden sich erst durch die Ausschreibung ergeben“, erklärt Kosak. Nach dem Grundsatzbeschluss in der Gemeinderatssitzung am 8. Oktober werden die Gewerke ausgeschrieben und im Dezember vergeben. „Die Arbeiten sollen dann so schnell wie möglich – im Februar beziehungsweise März – beginnen“, kündigt Kosak an.

NOEN

Einig waren sich die Besucher nach der Präsentation: „Wenn der Schulzubau so wird, wie gezeigt, dann wird es ein großartiger Umbau für Schüler und Lehrpersonal.“

Kosak betont: „Wir haben diese Erweiterung in einem umfangreichen Planungsprozess erarbeitet, in den auch alle Fraktionen mit eingebunden waren. Es gab mehrere Arbeitsgruppen-Sitzungen dazu, in denen wir diesen Zubau entwickelt haben.“

Mit den Lehrerinnen habe es einen eigenen Infoabend gegeben. „Dieses Projekt ist sehr gut vorbereitet, wir freuen uns alle schon auf die Umsetzung“, sagt Kosak, der sich auch bei SPÖ-Vizebürgermeisterin Anita Fisselberger für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit bedankte.