Neues Angebot für Kinder in Neulengbach. Auch in den Ferien sollen die Kids gut aufgehoben sein. Die Vorbereitungen dafür sind derzeit im Gang.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 14. Mai 2019 (03:34)
Gemeinde
Familienstadträtin Maria Rigler koordiniert derzeit die Angebote für Kinder im kommenden Sommer.

„Mir ist es wichtig, dass die Ferienzeit für die Jüngsten gut durchgeplant ist, aber auch, dass der laufende Betrieb der Kinderbetreuung ständig begleitet und neuen Anforderungen angepasst wird“, betont Familienstadträtin Maria Rigler. Die Neulengbacher Kindergartengärten sind gut ausgelastet. 324 Kinder finden ab Herbst Platz.

Laut Rigler besteht noch ein kleiner Spielraum für Kinder, die neu dazu- kommen, aber: „Wir müssen im Auge haben, dass durch neue Wohnungen in den nächsten Jahren auch Familien mit Kindern zuziehen werden. Da gilt es bereits jetzt die nötige Infrastruktur mitzudenken und Kindergartenerweiterungen vorausschauend zu planen“, so Rigler.

„An die 25 Organisationen und Vereine machen wieder mit“

In der Stadtgemeinde laufen jetzt die Planungen für die Betreuungsangebote im Sommer. Während für die Ferienbetreuung in den Kindergärten schon alles unter Dach und Fach ist, sind die Pläne für das Ferienspiel noch im Laufen.

„An die 25 Organisationen und Vereine machen wieder mit“, freut sich Rigler. Sport, Spiel und Spaß werden wieder geboten, vom Bogenschießen bis zum Wandern reicht die Palette. Das Ferienspiel startet heuer am 15. Juli und läuft bis 15. August Anmeldungen sind ab der dritten Juni-Woche in der Stadtgemeinde Neulengbach möglich, erstmals online.

Mehr Förderung für „KIBE“

Zusätzlich zu den Kindergärten gibt es in Neulengbach auch die Kleinkindbetreuung „KIBE“, die im ehemaligen Gasthaus Holzschuh für Kinder unter zweieinhalb Jahren errichtet wurde. Im Durchschnitt werden hier zwischen 8 und 15 Kinder betreut.

Wie Maria Rigler berichtet hat eine neue Vereinbarung zwischen dem Land Niederösterreich und dem Bund über Fördermaßnahmen für Betreuungsplätze in institutionellen Kinderbetreuungseinrichtungen dazu geführt, dass Fördermittel ab heuer auch weiter und verstärkt zur Verfügung stehen. „Von dieser zusätzlichen Förderung für die KIBE sollen auch die Eltern etwas haben“, betont Rigler, die gerade ein Modell ausarbeitet, das den Zugang zur KIBE erleichtern soll: „Es geht darum, eine Balance zwischen leistbaren Elternbeiträgen und erforderlicher Kostendeckung seitens des Betreibers zu finden, um Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.“