Maria Rigler: „Kino keine Eintagsfliege“. Maria Rigler zeigt sich mit Besucherzahlen beim Sommerkino zufrieden.

Von Beate Riedl und Monika Dietl. Erstellt am 05. Juni 2019 (04:27)
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Musiker und Filmregisseur Reinhold Bilgeri begeisterte beim ersten Sommerkino in Neulengbach die Besucher mit Musik und seinem Film. Auch Stadträtin Maria Rigler zeigte sich beeindruckt.

„Die fünf Veranstaltungen wurden sehr gut angenommen, ein Mal waren wir sogar ausverkauft“, zieht Stadträtin Maria Rigler zufrieden über das erste Sommerkino in Neulengbach Bilanz. Rund 600 Besucher seien gekommen.

Fünf Filme wurden gezeigt, die Premiere ging im Lengenbacher Saal über die Bühne, die Kinderfilme „Pipi im Taka-Tuka-Land“ und „Drachenzähmen leicht gemacht“ wurden ebenso drinnen gezeigt. „Bohemian Rapsody“, und „Love Machine“ konnten unter dem Sternenhimmel genossen werden.

Mit dem Film „Erik und Erika“ öffnete das Sommerkino im Lengenbacher Saal seine Pforten. Dabei begeisterte Reinhold Bilgeri mit der Interpretation einiger Jazzklassiker, ehe er im Interview zu seinem Film Stellung bezog: „Nicht ich, Erik Schinegger selbst hatte Interesse, die Geschichte zu erzählen“. Vertrauen habe Schinegger gefasst, nachdem er Bilgeris Film „Atem des Himmels“ gesehen habe. Das Drehbuch zu „Erik und Erika“ haben sie dann gemeinsam abgesegnet und auch den fertigen Film vor der Veröffentlichung zu zweit angesehen: „Er hat geweint, gelacht und mich am Schluss umarmt“.

Bilgeri, selbst Fan des zeitgenössischen Skisports, hat das Schicksal dieses besonderen Menschen und Sportlers tief bewegt: „Erik hat ganz Besonderes geleistet. Er wurde zuerst hoch gelobt und dann mit nassen Fetzen aus dem Dorf gejagt. Mit seiner ‚Lebenswut‘–Rache für das erlittene Unrecht und unbedingter Wille zur sozialen Anerkennung – hat er es geschafft, sich wieder ein Leben aufzubauen. Heute besitzt er die größte Ski- und Snowboardschule in Kärnten“.

Wunsch nach Fortsetzung

Wenn es nach Stadträtin Maria Rigler geht, soll das Sommerkino auch im kommenden Jahr stattfinden und zu einer fixen Einrichtung in der Stadtgemeinde Neulengbach werden. „Das Kino soll ja keine Eintagsfliege bleiben“, sagt sie. Ihr sei es wichtig, Programm für Erwachsene, Jugendliche und Kinder in der Stadtgemeinde anzubieten. „Kino eignet sich dafür sehr gut. Ich werde mich auf vielfachen Wunsch für eine Fortsetzung einsetzen.“